Filmkritik zu Coach Carter
Coach Kitsch
Basierend auf einer wenigstens teilweise wahren Geschichte, übernimmt Coach Ken Carter (Samuel L. Jackson) ein Highschool-Basketballteam an der Richmond High. Was er vorfindet ist ein haufen undisziplinierter Jungen, die in der letzten Saison gerade mal 4 von 26 Spielen gewinnen konnten. Mit eiserner Hand greift Carter durch und verordnet hartes Training auf dem Platz. Aber das allein reicht Ihm von seinen Spielern nicht, jeder der im Team sein möchte, muss einen Vertrag unterschreiben, in dem er sich verpflichtet auch im Schulunterricht gut mitzuarbeiten und einen Notendurchschnitt von 2,7 zu erreichen. Coach Carter lehrt den Spielern also nicht nur Basketball, sondern möchte Ihnen eine Lektion fürs Leben mitgeben: Schulische Leistungen und eine Zukunftsperspektive sind weit wichtiger als der schnell vergängliche Ruhm eines Highschool Basketballspielers.
Stories wie diese...
...gibts wie Sand am Meer. In unzähligen Filmen, kommt ein Trainer oder Lehrer und macht aus einem unfähigen Haufen ein wahres Siegerteam, die wie durch Geisterhand von heut auf morgen nur noch gewinnen können. Da es nun also viele Vergleichsmöglichkeiten gibt, ist der Film fast vollständig vorraussehbar. Manchmal schafft man sogar einen angefangenen Satz vom Moralapostel Carter im Kopf zu Ende zu denken, bevor er diesen überhaupt aussprechen konnte.
Als Zuschauer kann man im Durchschnitt die nächsten zehn Minuten der Handlung erahnen und wird auch noch bestätigt - keine spannenden Wendungen, nichts was es nicht schonmal gegeben hätte, einfach nur Durchschnitt eben.
Gerade da macht es traurig, dass ein guter Schauspieler wie Samuel L. Jackson eine solch verkitschte Rolle übernimmt. Er verkörpert den harten Trainer zwar gut, macht sich aber durch seine schnulzigen Ansprachen, die im viertelstunden Takt zu erwarten sind, geradezu lächerlich.
Den letzten Schuß Kitsch bekommt der Film durch die Kameraeinstellungen: Einmal läuft das Team aufs Spielfeld - in slowmotion und Armageddongperspektive, ein anderes Mal fliegt der Ball im zeitlupentempo in den Korb - dann noch das übliche Freudengeschrei und der Trash quillt über.
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Basierend auf einer wenigstens teilweise wahren Geschichte, übernimmt Coach Ken Carter (Samuel L. Jackson) ein Highschool-Basketballteam an der Richmond High. Was er vorfindet ist ein haufen undisziplinierter Jungen, die in der letzten Saison gerade mal 4 von 26 Spielen gewinnen konnten. Mit eiserner Hand greift Carter durch und verordnet hartes Training auf dem Platz. Aber das allein reicht Ihm von seinen Spielern nicht, jeder der im Team sein möchte, muss einen Vertrag unterschreiben, in dem er sich verpflichtet auch im Schulunterricht gut mitzuarbeiten und einen Notendurchschnitt von 2,7 zu erreichen. Coach Carter lehrt den Spielern also nicht nur Basketball, sondern möchte Ihnen eine Lektion fürs Leben mitgeben: Schulische Leistungen und eine Zukunftsperspektive sind weit wichtiger als der schnell vergängliche Ruhm eines Highschool Basketballspielers.
Stories wie diese...
...gibts wie Sand am Meer. In unzähligen Filmen, kommt ein Trainer oder Lehrer und macht aus einem unfähigen Haufen ein wahres Siegerteam, die wie durch Geisterhand von heut auf morgen nur noch gewinnen können. Da es nun also viele Vergleichsmöglichkeiten gibt, ist der Film fast vollständig vorraussehbar. Manchmal schafft man sogar einen angefangenen Satz vom Moralapostel Carter im Kopf zu Ende zu denken, bevor er diesen überhaupt aussprechen konnte.
Als Zuschauer kann man im Durchschnitt die nächsten zehn Minuten der Handlung erahnen und wird auch noch bestätigt - keine spannenden Wendungen, nichts was es nicht schonmal gegeben hätte, einfach nur Durchschnitt eben.
Gerade da macht es traurig, dass ein guter Schauspieler wie Samuel L. Jackson eine solch verkitschte Rolle übernimmt. Er verkörpert den harten Trainer zwar gut, macht sich aber durch seine schnulzigen Ansprachen, die im viertelstunden Takt zu erwarten sind, geradezu lächerlich.
Den letzten Schuß Kitsch bekommt der Film durch die Kameraeinstellungen: Einmal läuft das Team aufs Spielfeld - in slowmotion und Armageddongperspektive, ein anderes Mal fliegt der Ball im zeitlupentempo in den Korb - dann noch das übliche Freudengeschrei und der Trash quillt über.
Fazit
Wer leichte Unterhaltung sehen möchte und extremer Kitsch dabei nicht stört, wird sich mit Coach Ken Carter sicherlich anfreunden können. Trotz Samuel L. Jackson sollte man aber auf keinen Fall mehr von diesem Film erwarten als ein knapp unterdurchschnittliches Sportdrama.
dalle Bilder © UIP
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Coach Carter |
| Land/Jahr: | USA 2005 |
| Genre: | Drama, Action |
| Regie: | Thomas Carter |
| Drehbuch: | Mark Schwahn, John Gatins |
| Musik: | Trevor Rabin |
| Studio: | UIP |
| FSK: | ab 6 |
| Länge: | 136 min. |
| Deutschlandstart: | 07.04.2005 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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