Filmkritik zu Thank you for smoking
Die Tabakindustrie tötet mit ihren Produkten 1200 Menschen am Tag.
Nick Naylor, charismatischer Vizepräsident und Pressesprecher der Akademie für Tabakstudien, ist ein Genie, was Reden halten und dabei Menschen überzeugen angeht. Sein Konzern wurde in den 80ern gegründet und bildet die wichtigste Interessenvertretung der Tabakfirmen in den USA.
Während Nick bei so einigen Medienauftritten seinen Arbeitgeber vertritt, inszeniert Senator Finistirre, einer der größten aktuellen Gegner der Tabakindustrie, eine neue Kampagne, in der ein Totenkopfsymbol auf die Zigarettenschachteln gedruckt werden soll.
Daraufhin kommt Nick mit einer neuen Idee: Hollywood soll der Zigarette wieder zu einem besseren Image verhelfen. Dafür muss er nach L.A. und nimmt seinen Sohn Joey aus seiner gescheiterten Ehe mit auf die Reise.
Nick wird über einige Zeit von der jungen Journalistin Heather Holloway interviewt, beide ziehen sich gegenseitig sehr stark an und so plaudert Nick mehr aus über die mehr oder weniger geheimen Abläufe in seiner Branche, als ihm lieb ist, z.B. über die monatlichen Treffen im T.A.G.-Team (tödlich aber gut), bei denen sich Nick mit den Representanten der Alkohol- und der Schusswaffenindustrie zum Lunch trifft.
Aaron Eckhart spielt den gerissenen Nick Naylor, den 99,99% der Menschen auf der Welt verabscheuen, der ebenso mit Beziehungsproblemen zu kämpfen hat und hin- und hergerissen ist zwischen Ethik und Job, einfach hervorragend. J.K. Simmons, der wie bei den Spider-Man Verfilmungen den übereifrigen, ordinären Boss gibt, ist auch hier wieder mal unvergleichlich komisch. Katie Holmes hingegen kommt mit ihrer Rolle als hinterhältiges Journalistendrecksstück leider nicht ganz aus sich heraus.
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Nick Naylor, charismatischer Vizepräsident und Pressesprecher der Akademie für Tabakstudien, ist ein Genie, was Reden halten und dabei Menschen überzeugen angeht. Sein Konzern wurde in den 80ern gegründet und bildet die wichtigste Interessenvertretung der Tabakfirmen in den USA.
Während Nick bei so einigen Medienauftritten seinen Arbeitgeber vertritt, inszeniert Senator Finistirre, einer der größten aktuellen Gegner der Tabakindustrie, eine neue Kampagne, in der ein Totenkopfsymbol auf die Zigarettenschachteln gedruckt werden soll.
Daraufhin kommt Nick mit einer neuen Idee: Hollywood soll der Zigarette wieder zu einem besseren Image verhelfen. Dafür muss er nach L.A. und nimmt seinen Sohn Joey aus seiner gescheiterten Ehe mit auf die Reise.
Nick wird über einige Zeit von der jungen Journalistin Heather Holloway interviewt, beide ziehen sich gegenseitig sehr stark an und so plaudert Nick mehr aus über die mehr oder weniger geheimen Abläufe in seiner Branche, als ihm lieb ist, z.B. über die monatlichen Treffen im T.A.G.-Team (tödlich aber gut), bei denen sich Nick mit den Representanten der Alkohol- und der Schusswaffenindustrie zum Lunch trifft.
Aaron Eckhart spielt den gerissenen Nick Naylor, den 99,99% der Menschen auf der Welt verabscheuen, der ebenso mit Beziehungsproblemen zu kämpfen hat und hin- und hergerissen ist zwischen Ethik und Job, einfach hervorragend. J.K. Simmons, der wie bei den Spider-Man Verfilmungen den übereifrigen, ordinären Boss gibt, ist auch hier wieder mal unvergleichlich komisch. Katie Holmes hingegen kommt mit ihrer Rolle als hinterhältiges Journalistendrecksstück leider nicht ganz aus sich heraus.
Fazit
Thank you for smoking ist eine sehr amüsante Komödie mit guten Darstellern und viel Handlung. Der Film schaut dabei nicht nur hinter die Kulissen der größten Lobbys der USA, sondern geht auch auf den Zwiespalt ein, der sich zwischen der Arbeit und den eigenen Wertvorstellungen Nicks bildet.
walle Bilder © Fox
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Thank you for smoking |
| Land/Jahr: | USA 2005 |
| Genre: | Komödie |
| Regie: | Jason Reitman |
| Drehbuch: | Jason Reitman, Christopher Buckley |
| Studio: | Fox |
| Länge: | 88 min. |
| Deutschlandstart: | 31.08.2006 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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