Filmkritik zu Erik der Wikinger
Ravensvjörd in Norwegen
Die Wikinger wüten durchs Land, vergewaltigen Frauen, brennen Hütten nieder, plündern und morden. Es herrscht nun seit Jahren der Fimbulwinter, da Fenris der Wolf die Sonne verschlungen hat. Der rotbeschopfte Erik allerdings zweifelt langsam an den Tätigkeiten der Wikinger und macht sich Gedanken darüber, ob es nicht auch noch etwas anderes gibt als Äxte auf Gegner zu schmeißen. Bei einer Brandschatz-Tour trifft er Helga, für die er schnell etwas empfindet, sie jedoch trotzdem tötet.
Daraufhin geht er zu der Seherin Freya, die ihm prophezeit, wenn er sich nach Atlantis West aufmacht und das Götterhorn His Master's Voice findet, wird er nach Asgard kommen, um den lange werdenden Krieg und die Dunkelheit auf Erden beenden zu können - und Helga vielleicht sogar zurückzuholen.
In Atlantis West, einem Ort des Friedens, der Freude und des Gesanges angekommen, trifft er auf die hübsche Prinzessin Aud; und auch auf das Horn. Nachdem Atlantis West unglücklicherweise zu sinken droht, bringt das Horn die Reisenden nach Wallhalla, Eriks Ziel, einen Ort, an den alle hinkommen die im Kampf sterben, und wo die Götter leben.
Tim Robbins in der Rolle des Erik ist einfach zum Schießen. Über die häufig mal eingebauten, unnötigen Witze im Stil der 80er Jahre muss man allerdings bei dem Film gefasst hinwegsehen.
Fazit
Erik der Wikinger wartet mit einer Geschichte über die skandinavischen Mythen und Legenden verpackt in einer urkomischen Satire auf.
walle Bilder © EMS GmbH
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Erik the Viking |
| Land/Jahr: | USA/Schweden 1989 |
| Genre: | Komödie |
| Regie: | Terry Jones |
| Drehbuch: | Terry Jones |
| Musik: | Neil Innes |
| Studio: | EMS GmbH |
| Deutschlandstart: | 09.11.1989 |
| Script zum Film: |
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