Filmkritik zu Gesetzlos - Die Geschichte des Ned Kelly
Australien, 3 Jahre lang war Ned Kelly wegen eines tätigen Angriffes auf einen Polizisten unschuldig im Gefängnis. Das Land ist geplagt von der viktorianischen Krone, von eben diesen ungerecht handelnden, egoistischen
und zudem feigen, britischen Polizeibeamten. Neds Familie besitzt nicht viel, nur eine kleine, schäbige Hütte und ein wenig Land zum bewirtschaften. Als sich die Situation der Familie gegenüber der Polizei aus fast banalen Gründen zuspitzt und alle davor stehen ins Gefängnis gesteckt zu werden und ihnen niemand hilft, flieht Ned mit seinen Brüdern. Er wird somit zum Gesetzlosen.
Ned Kelly ist ein hervorragender Schütze und ein ansonsten ebenso ehrwürdiger Mann, der für seine Familie lebt, und sich nichts Anderes wünscht als ein einfaches Leben zu führen. Von der Obrigkeit stets drangsaliert, war es nur eine Frage der Zeit bis sich aufsässige Gruppierungen bilden, die sich gegen die Herrschenden stellen. Kellys Bande geht auf Bankraubzüge und schnell wird Superintendant Francis Hare persönlich beauftragt, die Truppe zu verfolgen und dingfest zu machen. Schon nach kurzer Zeit werden die Mitglieder um Kelly zu Idolen und Helden der weiterhin leidenden Bevölkerung.
Die Geschichte von Ned Kelly basiert auf der Buchvorlage "Our Sunshine" von Robert Drewe, die das wahre Leben von Ned Kelly, Australiens vielleicht berühmtesten Volkshelden darstellt. In diesem filmischen Werk wird, auch wenn man das Buch nicht kennt und um dennoch einen groben Überblick zu bekommen, der Verlauf von Kellys Leben ganz gut widergegeben.
Regisseur Jordan legt auf verschiedene Details Wert, wie z.B. die verwendeten Eisenrüstungen, die Kelly bei seinem letzten Großangriff auf eine polizeiliche Übermacht berühmt gemacht haben. Jedoch ebenso auf andere, eher unwichtigere Details, wie z.B. das Retten eines ertrinkenden Freundes als junger Ned Kelly oder die Liaison zwischen Ned und der britischen Wohlhabenden Julia Cook. Der Zuschauer weiß da nicht so recht, wo er diese Relationen einordnen soll: Sie tragen nur wenig zum Film bei, sind fast unerheblich - wurden solche Szenen lediglich vom Autor erdacht und eingebaut, oder sind sie tatsächlich so geschehen?
Ledger gibt den irischstämmigen Ned über den Film hinweg sehr gut, durch seine tolle Mimik bekommt der Zuschauer seinen Schmerz in wichtigen Szenen, sowie Abneigung gegenüber seinen Gegnern leicht mitgeteilt.
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Ned Kelly ist ein hervorragender Schütze und ein ansonsten ebenso ehrwürdiger Mann, der für seine Familie lebt, und sich nichts Anderes wünscht als ein einfaches Leben zu führen. Von der Obrigkeit stets drangsaliert, war es nur eine Frage der Zeit bis sich aufsässige Gruppierungen bilden, die sich gegen die Herrschenden stellen. Kellys Bande geht auf Bankraubzüge und schnell wird Superintendant Francis Hare persönlich beauftragt, die Truppe zu verfolgen und dingfest zu machen. Schon nach kurzer Zeit werden die Mitglieder um Kelly zu Idolen und Helden der weiterhin leidenden Bevölkerung.
Die Geschichte von Ned Kelly basiert auf der Buchvorlage "Our Sunshine" von Robert Drewe, die das wahre Leben von Ned Kelly, Australiens vielleicht berühmtesten Volkshelden darstellt. In diesem filmischen Werk wird, auch wenn man das Buch nicht kennt und um dennoch einen groben Überblick zu bekommen, der Verlauf von Kellys Leben ganz gut widergegeben.
Regisseur Jordan legt auf verschiedene Details Wert, wie z.B. die verwendeten Eisenrüstungen, die Kelly bei seinem letzten Großangriff auf eine polizeiliche Übermacht berühmt gemacht haben. Jedoch ebenso auf andere, eher unwichtigere Details, wie z.B. das Retten eines ertrinkenden Freundes als junger Ned Kelly oder die Liaison zwischen Ned und der britischen Wohlhabenden Julia Cook. Der Zuschauer weiß da nicht so recht, wo er diese Relationen einordnen soll: Sie tragen nur wenig zum Film bei, sind fast unerheblich - wurden solche Szenen lediglich vom Autor erdacht und eingebaut, oder sind sie tatsächlich so geschehen?
Ledger gibt den irischstämmigen Ned über den Film hinweg sehr gut, durch seine tolle Mimik bekommt der Zuschauer seinen Schmerz in wichtigen Szenen, sowie Abneigung gegenüber seinen Gegnern leicht mitgeteilt.
Fazit
Die Geschichte von Ned Kelly ist eine gute Verfilmung über das Leben von Ned Kelly. Für alle interessant, die sich für Filme über Outlaws wie Robin Hood, Jesse James oder Zorro interessieren.
walle Bilder © Universal
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Ned Kelly |
| Land/Jahr: | Australien/UK/Frankreich 2003 |
| Genre: | Abenteuer, Historie, Drama, We |
| Regie: | Gregor Jordan |
| Drehbuch: | Robert Drewe, John Michael McDonagh |
| Studio: | Universal |
| Deutschlandstart: | 25.03.2004 |
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