Filmkritik zu Besser geht's nicht
Melvin Udall ist alles andere als ein Menschenfreund. Sobald der erfolgreiche Buchautor und Mittfünfziger sein Mundwerk aufmacht, kommen nur Beleidigungen hervor. Eigentlich mag er niemanden, außer vielleicht sich selbst. Jeder Mensch, dem Melvin über den Weg läuft, meidet ihn lieber als sich mit ihm auseinanderzusetzen. Die einzige Person, die mit ihm umgehen kann, ist die schlagfertige Carol, Kellnerin in dem Restaurant, in das Melvin tagtäglich essen geht. Carol ist alleinerziehende Mutter von Spencer, einem asthmakranken Jungen. Mit dem Geld, das sie verdient, kann sie seine Krankheit nicht heilen, lediglich die Anfälle behandeln lassen. Melvin ist, und das macht sein Leben umso anstrengender, ein von Zwangsneurosen geplagter Mensch. Türschlösser fünf mal hintereinander abschließen, neue Seifenpackungen bei jedem Händewaschen verwenden oder das eigene Plastikbesteck ins Restaurant mitnehmen sind nur einige seiner Neurosen.
Als Carol jedoch einmal nicht bei ihrer Arbeit auftaucht, und Melvins in den letzten Tagen ohnehin schon durcheinandergeratenen Tagesablauf damit noch mehr stört, fährt er zu ihr nach Hause, und bekommt dabei ihre Situation mit ihrem Sohn mit. Daraufhin greift er ihr finanziell unter die Arme.
Neben Melvin wohnt der schwule Künstler Simon Bishop. Nachdem dieser ausgeraubt und schwer verletzt wird, gerät er während seiner Rehabilitation in ein starkes künstlerisches Tief. Das Geld wird langsam knapp, und Melvin wird von Simons Kunsthändler gezwungen, Simon zu seinen Eltern zu fahren, damit dieser bei ihnen um finanzielle Unterstützung bitten kann.
Der Film wartet mit einer ausgefeilten Story auf. Die Sprünge zwischen den drei Leben von Simon, Carol und Melvin und wie sie aufeinander einwirken sind echt klasse inszeniert. Dazu grandiose Schauspieler, die einfach toll zusammenpassen und dem Plot ihre eigene Note geben. So gut wie kein Moment, in dem der Film langweilig wirkt. Die besten Sprüche seitens Jack Nicholson - mit zwei der tollsten Komplimente, die man Frauen machen kann - machen diesen Film mehr als nur sehenswert.
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Als Carol jedoch einmal nicht bei ihrer Arbeit auftaucht, und Melvins in den letzten Tagen ohnehin schon durcheinandergeratenen Tagesablauf damit noch mehr stört, fährt er zu ihr nach Hause, und bekommt dabei ihre Situation mit ihrem Sohn mit. Daraufhin greift er ihr finanziell unter die Arme.
Neben Melvin wohnt der schwule Künstler Simon Bishop. Nachdem dieser ausgeraubt und schwer verletzt wird, gerät er während seiner Rehabilitation in ein starkes künstlerisches Tief. Das Geld wird langsam knapp, und Melvin wird von Simons Kunsthändler gezwungen, Simon zu seinen Eltern zu fahren, damit dieser bei ihnen um finanzielle Unterstützung bitten kann.
Besser geht's wirklich nicht
Der Film wartet mit einer ausgefeilten Story auf. Die Sprünge zwischen den drei Leben von Simon, Carol und Melvin und wie sie aufeinander einwirken sind echt klasse inszeniert. Dazu grandiose Schauspieler, die einfach toll zusammenpassen und dem Plot ihre eigene Note geben. So gut wie kein Moment, in dem der Film langweilig wirkt. Die besten Sprüche seitens Jack Nicholson - mit zwei der tollsten Komplimente, die man Frauen machen kann - machen diesen Film mehr als nur sehenswert.
Fazit
Jack Nicholson als neurotischer Misanthrop zusammen mit Helen Hunt in einer witzigen Screwball-Komödie aus den späten 90ern. Empfehlenswert.
walle Bilder © Sony Pictures
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | As good as it gets |
| Land/Jahr: | USA 1997 |
| Genre: | Komödie, Drama, Romantik |
| Regie: | James L. Brooks |
| Drehbuch: | Mark Andrus |
| Studio: | Sony Pictures |
| Länge: | 133 min. |
| Deutschlandstart: | 12.02.1998 |
| Script zum Film: |
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