Filmkritik zu Wanted

Wanted Wanted Wanted
Das Leben ist scheiße
Einen Job den man hasst, eine Freundin welche sich mit dem besten Freund vergnügt und andauernd Panikattacken. Das ist das Leben von Wesley, zumindest bis er beim Kauf von Pillen gegen seine Attacken der schönen Fox begegnet. Sie weist ihn in direktester Art darauf hin, dass sie seinen Vater kannte und er einen Tag zuvor auf dem Dach eines Gebäudes erschossen wurde. Wesley, welcher in dem Glauben lebte sein Vater sei schon lange tot, hat jedoch kaum Zeit dies zu verarbeiten. Fox weist ihn kurz darauf hin, dass der Mörder direkt hinter ihm ist und eröffnet das Feuer. Endlich beginnt die Action.

Im Comic ist alles möglich
Es wird nicht annähernd versucht einem einen realistischen Film zu verkaufen. Der Film beruht auf einem Comic und entsprechend sind die unglaublichsten Dinge möglich. Man kann mit Autos solche coolen Aktionen machen, dass diese vom Boden abheben und über eine Polizeisperre „springen“, man kann eine Waffe so abfeuern, dass die Kugeln Kurven auch mit kleinstem Radius fliegen und noch ein paar weitere schöne Dinge bei denen manch ein Physikprofessor wohl Einspruch einlegen würde.

Endlich mal was erleben
Endlich raus aus seinem alten Leben, dass denkt sich wohl Wesley, denn schnell versucht er das zu werden, was auch schon sein Vater gewesen sein soll: ein Profikiller. Getreu dem Motto töte Einen rette Tausend. Warum aber er? Sein Vater war der beste Killer des Geheimbundes und er soll in seine Fußstapfen treten, nur ihm soll es gelingen Cross zu töten, welcher angefangen mit seinem Vater einen nach dem anderen des Geheimbundes beseitigen will. Nach und nach übt sich Wesley in mehreren zweifelhaften Trainingsmethoden bis er schließlich seinen ersten Auftrag erhält. Den weist ihm Sloan zu, der Chef des Geheimbundes. Wie Sloan jedoch auf die Opfer kommt ist das abstruseste im ganzen Film. Lässt sich alles Bisherige noch auf einen Comic schieben so muss man sich hier doch fragen ob alle Mitglieder des Geheimbundes noch bei Verstand sind. Anscheinend haben sie jedoch öfter mal einen Schlag zu viel auf den Kopf bekommen und nehmen jeden Auftrag ohne großes Hinterfragen gern entgegen.

Fazit
Wer einfach einen spaßigen Actionfilm sehen möchte und bereit ist so einige Gesetze des Universums mal beiseite zu schieben, der bekommt so einiges geboten und dem ist der Film auch wärmstens zu empfehlen. Eine Anspruchsvolle Story darf man jedoch nicht erwarten. /mm

alle Bilder © Universal


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:Wanted
Land/Jahr:USA/Deutschland 2008
Genre:Action
Regie:Timur Bekmambetov
Drehbuch:Michael Brandt, Derek Haas
Studio:Universal
FSK:
ab 18
Länge:110 min.
Deutschlandstart:04.09.2008
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  
Script zum Film:

Produkte

Schauspieler und Rollen

Morgan Freeman Morgan Freeman
als "Sloan"
James McAvoy James McAvoy
als "Wesley"
Terence Stamp Terence Stamp
als "Pekwar"
Common Common
als "Waffenschmied"
Chris Pratt Chris Pratt
als "Barry"

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