Filmkritik zu Der Ja-Sager
Der Ja Sager
In "Der Ja Sager" präsentiert sich Jim Carrey wieder in Bestform. Viele Witze, impulsante Dialoge, übertriebene Mimiken und etwas Action sind die markanten Merkmale, welche den Schauspieler und letztendlich auch den Film auszeichnen. So gibt sich "Der Ja Sager" aber nicht nur mit Jim Carrey zufrieden sondern füllt auch mit Zooey Deschanel eine Lücke für Romantik.Nein-Mensch
Carl Allen, ein Kreditprüfer mitten im Leben, sieht sich selbst eher am Ende von seinem Dasein und fristet in Trostlosigkeit seinen Alltag. Sowohl auf Arbeit als auch in Bezug zu seinen Freunden fehlt ihm das Engagement und die Lust am Leben. Für ihn ist das Glas eher halb leer und er glaubt nur noch an die Schattenseite des Lebens. Jim Carrey präsentiert hier einen Pessimisten, der außer 'alleine DVDs anschauen' nichts weiter mit seinem Leben vor hat. Eher genervt von der Arbeit, übergangen bei Beförderungen und abweisend anderen Leuten gegenüber trifft er eines Tages einen alten Kollegen, welcher ihn mit auf ein Seminar für ein "positiveres Leben" nimmt. Jenes Seminar, welches eher einer Sekte gleicht, dient als imposante Vorführung, fast spirituell, zur Steigerung der Motivation und des Lebenslustes durch lediglich ein Wort - "Ja".Ja-Mensch
Terence Bundley, der Prediger der Selbsthilfegruppe, zieht sein Gefolge in den Bann das Wort "Nein" durch "Ja" zu ersetzen. Jede Gelegenheit die sich ergibt soll Carl nutzen. Diese Einstellung stellt sein Leben schnell auf den Kopf. Er lernt eine neue Liebe kennen, die Sängerin einer etwas gewöhnungsbedürftigen Musikgruppe, geht auf Themenparties und wird sogar befördert. Durch viel Witz werden die nächsten Wochen in seinem Leben geschildert, bis jedoch eines Tages die Freundin die Obsession der Anwort "Ja" bemerkt. Es entstehen Zweifel an der Beziehung und ihrer Glaubwürdigkeit auf wahrer Liebe.Jim Carrey selbst sah sich auch in seinem eigenen Leben früher als ein "Nein-Mensch". Jim Carrey: "Manchmal kann ein 'Nein' gleichzeitig ein 'Ja' für etwas Anderes, eine wichtige Entschidung bedeuten, der man sich öffnet. Und manchmal bedeutet ein 'Nein' einfach nur das 'Ja' für die Couch und ein paar Kartoffelchips. [..] Doch in der Regel bedauern wir selten die Dinge, die wir bejahen, vielmehr schauen wir später auf das zurück, was wir abgelehnt haben, um dann zu resümieren: Ach da hätte ich ein wenig mehr leben sollen." (Quelle: warnerbros.de)
Die Crew
Der Film "Der Ja-Sager" beruht auf dem gleichnamigen Buch von Danny Wallace. Er wurde produziert von Richard D. Zanuck, bekannt unter anderem durch "Sweeney Todd", und David Heyman der auch bei den "Harry Potter" Filmen mitwirkte. Weitere wichtige Personen, wie z.B. Drehbuchautoren, sind Jarrad Paul & Andrew Mogel sowie Peyton Reed, welche die Inszenierung abrunden.Fazit
Ein herausragender Film mit Jim Carrey, der Ambitionen weckt und einen selbst zum Nachdenken über das eigene Leben bringt.
wralle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
Neuigkeiten zum Film
Fakten
| Originaltitel: | Yes Man |
| Land/Jahr: | USA 2008 |
| Genre: | Komödie |
| Regie: | Peyton Reed |
| Drehbuch: | Nicholas Stoller, Jarrad Paul |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 6 |
| Länge: | 104 min. |
| Deutschlandstart: | 19.02.2009 |
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| Trailer(High/Low): | / |
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