Filmkritik zu Terminator: Die Erlösung

Terminator: Die Erlösung Terminator: Die Erlösung Terminator: Die Erlösung
Kampf um Erlösung
John Connor, Sohn von Sarah Connor und Kyle Reese, ist der inoffizielle Anführer des Widerstandes gegen die Maschinen. Grund ist Skynet, ein von den Menschen entwickeltes selbstdenkendes Verteidigungssystem, was sich gerade die Menschheit selbst als größten Feind auserkoren hat. An dem Judgement-Day, am 25. Juli 2004, startet Skynet einen nuklearen Angriff gegen die USA, Russland und China und tötet somit mehr als eine Milliarde Menschen. Im Jahre 2018, viele durch den Kampf ums Überleben geprägte Jahre nach dem nuklearen Angriff, gibt es immer noch weltweit Grüppchen von Widerstandskämpfern, welche Krieg gegen Skynet führen.

Zu diesem Zeitpunkt irrt auch der desorientierte und nackte Marcus Wright durch die Wüste von Los Angeles. Seine letzte Erinnerung geht ins Jahre 2003 zurück, in dem er zum Tode verurteilt mit Giftspritzen hingerichtet wird. In den Ruinen trifft er auf Kyle Reese, John Connor's Vater, welcher in dieser Zeitebene aber jünger als sein Sohn ist, da er später in die Vergangenheit zurückgeschickt wird und Sarah Connor schwängert. Mit ihm will er sich auf die Suche nach John Connor machen um herauszufinden, was mit ihm geschehen ist und warum er wieder lebt. Auf dem Weg dahin wird Kyle von den Maschinen entführt und bei einer Minenexplosion enthüllt sich Marcus' wahres Ich und John Connor sieht in ihm einen weiteren Attentäter, doch er ist ironischerweise gezwungen, einer Maschine zu vertrauen um seinen Vater, welcher mittlerweile in der Skynet Zentrale gefangen gehalten wird, zu befreien.

Materialschlacht
"Terminator: Die Erlösung" trumpft mit guten Special Effects und reichlich Action auf, doch ein wohliges Nostalgiegefühl kommt nur selten und kurz auf. Die eigentliche "Terminator"-Seele, die man vor allen in den ersten beiden und teilweise auch im dritten Film zu sehen bekam, ist nun vollends abgeflacht und so erinnert der Film eher an Transformers. Es wurde auch kaum Wert auf die Charakterdarstellung oder Beziehungen gelegt, es bleiben so ziemlich alle Hauptdarsteller relativ blass und verstecken sich hinter der Action. John Connor's Beziehungen zu seiner schwangeren Frau oder dem T-800, mit dem er im zweiten und dritten Teil ums nackte Überleben kämpfte, und der zu seiner "Vater-Figur" wurde, werden überhaupt nicht beachtet, ebensowenig die Beziehung zu seinem Vater, den er bald in die Vergangenheit, und damit in den Tod, schicken muss. Schnell gerettet und Sache erledigt. Auch Marcus Wright's Charakter wird nur angekratzt, er ist zwar betrübt von der Tatsache, dass er von den Maschinen zu einem Monstrum verwandelt wurde, doch richtig darauf eingegangen wird nicht, ebenso bleibt seine Beziehung zu der Pilotin Blair Williams oberflächliges Beiwerk.

Dabei waren gerade die Charaktere und deren Beziehung zueinander ein großer Bestandteil der ersten beiden Filme und, neben den revolutionären Special Effects und der total neuartigen Story-Line, der Grund zum Erfolg der "Terminator-Reihe". Die Special-Effects in "Terminator: Die Erlösung" sind zwar gut und schön, aber verglichen zu den Effekten vom zweiten Teil in 1991 bei weitem nicht so bahnbrechend und die Story-Line ist nicht annähernd so ausgereift.

Fazit
Für Fans ist "Terminator: Die Erlösung" eine Enttäuschung, da die Qualität der Originale nicht erreicht wird und ein weiterer Action-Film mit dünner Story übrigbleibt. /pp

alle Bilder © Sony Pictures


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:Terminator Salvation
Land/Jahr:USA/UK/Deutschland 2008
Genre:Action
Regie:McG
Drehbuch:John Brancato, Michael Ferris, David C. Wilson, Jonathan Nolan, James Cameron, Gale Anne Hurd
Studio:Sony Pictures
FSK:
ab 16
Länge:115 min.
Deutschlandstart:04.06.2009
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

Christian Bale Christian Bale
als "John Connor"
Anton Yelchin Anton Yelchin
als "Kyle Reese"
Sam Worthington Sam Worthington
als "Marcus Wright"
Moon Bloodgood Moon Bloodgood
als "Blair Williams"
Common Common
als "Barnes"
Bryce Dallas Howard Bryce Dallas Howard
als "Kate Connor"

Drehorte


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