Filmkritik zu Unleashed - Entfesselt
Hunde brauchen Auslauf
Danny wurde von Kindheit an von dem Gangsterboss Bart erzogen und zum töten abgerichtet. Jedesmal wenn Bart Danny's Halsband abnimmt, wird er zum Berserker und macht alle platt. Dies nutzt Bart vor allem aus, um bei anderen Leuten Geld einzutreiben. Wenn sie nicht zahlen, werden sie von Danny getötet. So verdient sich Bart auch mit illegalen Kämpfen eine goldene Nase. Danny's Gefühle, sofern vorhanden, bleiben auf der Strecke.
Bart macht sich mit so einer Vorgehensweise viele Feinde und wird bald Opfer eines Attentats, bei dem Danny entkommen kann und Sam, einen Klavierstimmer, kennenlernt und bei ihm und seiner 18-jährigen Stieftochter Victoria einziehen darf. Anfangs weiß er nichts mit dem freundlichen Ton, mit dem er behandelt wird, anzufangen, doch nach einer Weile bricht das Eis und Danny entwickelt eine familiäre Beziehung zu Sam und Victoria. Er wird zu einem eigenen Menschen und denkt selbstständig. Eines Tages jedoch taucht der totgeglaubte Bart wieder auf und will Danny wieder in sein Spiel mit einbeziehen. Doch diesmal wehrt sich Danny. Im Showdown kommt es zu einem atemberaubendem Kampf zwischen Danny und Bart's Gefolgsleuten und außerdem erinnert sich Danny an seine Mutter...
Erstklassige Fights...
...und eine solide Story schmücken den Film. Im Gegensatz zu anderen Martial Arts Filmen ala "Ong-Bak" besteht dieser Film nicht nur aus aneinandergereihten Kämpfen, sondern ein Großteil umfasst Danny's Entwicklung und seine Gefühle in dieser "neuen Welt". Der Film beginnt schon mit krachenden Knochen und atemberaubenden Stunts. Die folgenden Actionszenen setzen noch eins drauf und besonders der finale Kampf mit dem unbekannten Säbelschwinger weiß zu gefallen.
Die Kamerafahrt begeistert mit sehr guten Bildern und Betrachtungswinkeln. Schauspielerisch hat der Film eine Menge zu bieten. An der Spitze hält sich, wie erwartet, Morgan Freeman auf, der wieder mal eine super Leistung bringt und bei seiner Rolle als blinder Pianistenstimmer vollends überzeugt. Jet Li muss sich ebenfalls nicht verstecken und gibt auch, neben den Kämpfen in den dramatischen und gefühlvollen Szenen eine gute Leistung.
Die Kämpfe werden mit harter Technomusik begleitet, während die gefühlvollen Szenen mit schöner Klaviermusik untermalt werden, was Danny's Erinnerungen weckt. Mit exzellenten Soundtracks wie Oldboy kann dieser zwar bei weitem nicht mitziehen, aber er bildet einen guten Kontrast.
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Danny wurde von Kindheit an von dem Gangsterboss Bart erzogen und zum töten abgerichtet. Jedesmal wenn Bart Danny's Halsband abnimmt, wird er zum Berserker und macht alle platt. Dies nutzt Bart vor allem aus, um bei anderen Leuten Geld einzutreiben. Wenn sie nicht zahlen, werden sie von Danny getötet. So verdient sich Bart auch mit illegalen Kämpfen eine goldene Nase. Danny's Gefühle, sofern vorhanden, bleiben auf der Strecke.
Bart macht sich mit so einer Vorgehensweise viele Feinde und wird bald Opfer eines Attentats, bei dem Danny entkommen kann und Sam, einen Klavierstimmer, kennenlernt und bei ihm und seiner 18-jährigen Stieftochter Victoria einziehen darf. Anfangs weiß er nichts mit dem freundlichen Ton, mit dem er behandelt wird, anzufangen, doch nach einer Weile bricht das Eis und Danny entwickelt eine familiäre Beziehung zu Sam und Victoria. Er wird zu einem eigenen Menschen und denkt selbstständig. Eines Tages jedoch taucht der totgeglaubte Bart wieder auf und will Danny wieder in sein Spiel mit einbeziehen. Doch diesmal wehrt sich Danny. Im Showdown kommt es zu einem atemberaubendem Kampf zwischen Danny und Bart's Gefolgsleuten und außerdem erinnert sich Danny an seine Mutter...
Erstklassige Fights...
...und eine solide Story schmücken den Film. Im Gegensatz zu anderen Martial Arts Filmen ala "Ong-Bak" besteht dieser Film nicht nur aus aneinandergereihten Kämpfen, sondern ein Großteil umfasst Danny's Entwicklung und seine Gefühle in dieser "neuen Welt". Der Film beginnt schon mit krachenden Knochen und atemberaubenden Stunts. Die folgenden Actionszenen setzen noch eins drauf und besonders der finale Kampf mit dem unbekannten Säbelschwinger weiß zu gefallen.
Die Kamerafahrt begeistert mit sehr guten Bildern und Betrachtungswinkeln. Schauspielerisch hat der Film eine Menge zu bieten. An der Spitze hält sich, wie erwartet, Morgan Freeman auf, der wieder mal eine super Leistung bringt und bei seiner Rolle als blinder Pianistenstimmer vollends überzeugt. Jet Li muss sich ebenfalls nicht verstecken und gibt auch, neben den Kämpfen in den dramatischen und gefühlvollen Szenen eine gute Leistung.
Die Kämpfe werden mit harter Technomusik begleitet, während die gefühlvollen Szenen mit schöner Klaviermusik untermalt werden, was Danny's Erinnerungen weckt. Mit exzellenten Soundtracks wie Oldboy kann dieser zwar bei weitem nicht mitziehen, aber er bildet einen guten Kontrast.
Fazit
Ein sehr guter Film, der nicht nur mit spektakulären Fights, sondern auch mit einer gefühlvollen Story, wunderbaren Kamerafahrten und guten Schauspielern glänzt.
palle Bilder © UIP
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Unleashed |
| Land/Jahr: | Frankreich/UK 2004 |
| Genre: | Action, Thriller |
| Regie: | Louis Leterrier |
| Drehbuch: | Luc Besson |
| Musik: | Massive Attack |
| Studio: | UIP |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 102 min. |
| Deutschlandstart: | 12.05.2005 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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