Filmkritik zu Der Tag, an dem die Erde stillstand
Das Original
1951 besuchte Klaatu in Der Tag an dem die Erde stillstand schon einmal den Planeten Erde. Damals noch in schwarzweiß und ganz ohne Computereffekte. Auch der Grund war ein anderer. Klaatu kam im Auftrag mehrer Zivilisationen, welche sich um ihre Sicherheit sorgten. Der Mensch entwickelte die Atomkraft, mit dieser sollte er wohl auch bald ins Weltall und zu anderen Planeten gelangen. Die Zivilisationen, welche Klaatu repräsentierte, schickten mit ihm die Warnung sich friedlich zu entwickeln und auch die Kriege untereinander bei zu legen. Man befürchtete eine Bedrohung der Galaxis durch die kriegerische Menschheit.Das Remake
Nun im Jahre 2008 kehrt Klaatu auf die Erde zurück. Jedoch nicht als Fortsetzung sondern als Remake. Natürlich gibt es mittlerweile Filme in Farbe, sogar in High Definition, aber auch die Computereffekte geben viel bessere Möglichkeiten dem Film mehr Atmosphäre einzuhauchen. Im neuen Film machen sich die außerirdischen Zivilisationen jedoch keine sorgen mehr, dass die Menschheit für Ärger in der Galaxis sorgen könnte, vielmehr ist man um die Erde besorgt. Man ist mit dem Umgang der Menschheit mit dem Planeten Erde nicht einverstanden.Klaatu landet in einer riesigen Sphäre auf der Erde. Die Menschen reagieren mit Aggression und fahren ein riesiges Aufgebot an Militär auf. Die Sphäre wird umstellt von unzähligen Soldaten und Panzern. Als Er die Sphäre verlässt sieht er noch aus wie ein merkwürdiges Wesen, schnell fällt ein Schuss und er ist verletzt. In einer abgesicherten Krankenstation versorgt stellt er kurze Zeit später die Forderung vor der ganzen Menschheit sprechen zu dürfen. Für die Amerikaner kommt das natürlich nicht in Frage. Sie wollen von ihm wissen welche Mission er verfolgt und halten ihn gefangen. Mithilfe der Wissenschaftlerin Dr. Helen Benson schafft er es zu entkommen. Er will sich einen Eindruck verschaffen ob die Menschen in der Lage sind eine positive Wendung im Umgang mit der Erde zu erreichen. Durch den bisherigen Widerstand nicht sonderlich friedlich gestimmt steht es jedoch nicht gerade gut um das Schicksal der Menschheit.
Kritik und Vergleich
Man kann sich den Film von 1951 ansehen und danach noch die 2008er Version. Beide Versionen besitzen eine intelligente Story. Durch die moderne Technik jedoch schafft es das Remake deutlich mehr Fragen zu klären. Außerdem erscheinen die außerirdischen nicht mehr so sehr mit den Menschen vergleichbar wie noch im Film von 1951 und wirken daher glaubwürdiger. Sie sind deutlich weiterentwickelt und das sieht man auch, ebenso natürlich auch ihre Technik.Keanu Reeves wird oft nachgesagt er habe nicht sonderlich viele Gesichtsausdrücke. Für die Rolle des Klaatu jedoch hat er genau den richtigen. Jennifer Connelly als Dr. Helen Benson stellt den emotionalen Charakter im Film dar. Sie kümmert sich um den kleinen Jacob Benson, gespielt von Jaden Smith, Sohn von Will Smith. Jacob ist ein überaus nerviger kleiner Junge welchen man das ein oder andere Mal gerne auf die stille Treppe schicken möchte. Ebenso nervig oder auch dumm stehen das Militär und die Vertretung des Präsidenten der Vereinigten Staaten da. Häufig stellt man sich die Frage wie blöd die eigentlich sein können. Hier verliert der neue Film etwas gegen den alten, dort gab es niemanden der derart nervte.
Fazit
Das Remake schafft es mit tollen Effekten einen Erstkontakt herzustellen, in dem auch die Story stimmt. Der Film ist definitiv nicht nur etwas für Science-Fiction Fans, unbedingt ansehen.
malle Bilder © Fox
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | The Day The Earth Stood Still |
| Land/Jahr: | USA 2008 |
| Genre: | Science-Fiction, Drama |
| Regie: | Scott Derrickson |
| Drehbuch: | David Scarpa |
| Studio: | Fox |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 103 min. |
| Deutschlandstart: | 11.12.2008 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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