Filmkritik zu Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht
Soundtrack einer Nacht
Nick stürzt sich als Bassist der Band The Jerk Offs kopfüber in die pulsierende Rockszene New Yorks, um zu vergessen, dass ihm gerade das Herz gebrochen wurde. Norah steht kurz vor dem Wechsel ins College. Beide verlorenen Seelen prallen aufeinander und begeben sich zusammen in eine völlig unerwartete Nacht. Was als turbulente Suche nach dem Ort beginnt, an dem ihre Lieblingsband ein geheimes Konzert gibt, entwickelt mehr und mehr zu einem tollen ersten Date, nach dem nichts mehr so sein wird, wie es davor gewesen war.
Ein langer Abend
Nach "Juno" und "Charlie Bartlett" sprießen immer mehr Teenikomödien aus dem Boden. "Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht" ist ein überraschend lustiger Film, der sich aber durch teilweise extremen Kitsch und viel zu vielen Romantik-Szenen eher an das jüngere oder weiblichere Publikum wendet. Kat Dennings spielt auch hier, ähnlich wie in "Charlie Bartlett", eine eher etwas ruhigere Schülerin welche die Tochter eines, für den Film, wichtigen Vaters ist. Nick, gespielt von Michael Cera, ist ebenfalls ein eher ruhiger schüchterner Junge der mit seinen homosexuellen Freunden in einer Band spielt und den ganzen Film introvertiert mit seinen Gefühlen kämpft. Hin und her gerissen zwischen zwei Beziehungen muss er sich doch letztendlich für eine der Damen entscheiden und stellt verblüffende Gemeinsamkeiten fest. Das fast die gesamte Handlung des Films an einem Abend statt findet, lässt viele Dinge unglaubwürdig erscheinen. So fahren beide Nachts durch New York und sind auf mehr als 3 Partys. Dazwischen verlieren sie noch eine Freundin am Bahnhof und begeben sich zusätzlich noch auf die Suche, sie zu finden.
Fazit
Eine witzige Teeniekomödie, die unterhaltsam ist aber sehr kitschig und auch nichts wirklich neues bietet.
wralle Bilder © Sony
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Nick And Norah's Infinite Playlist |
| Land/Jahr: | USA 2008 |
| Genre: | Komödie, Drama |
| Regie: | Peter Sollett |
| Drehbuch: | Lorene Scafaria, Rachel Cohn, David Levithan |
| Musik: | Mark Mothersbaugh |
| Studio: | Sony |
| FSK: | ab 6 |
| Länge: | 89 min. |
| Deutschlandstart: | 22.01.2009 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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