Filmkritik zu Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat

Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat
Gescheiterter Hochverrat
Als Graf von Stauffenberg 1944 bei einem Angriff in Tunesien verwundet wird, kommt er zurück nach Deutschland, ihm fehlt die rechte Hand, zwei Finger der linken und sein linkes Auge. Adolf Hitler "verheizt" die deutschen Soldaten an jeder erdenklichen Front, umgeben von Ja-Sagern und Feiglingen, die ihm nicht klar machen, dass der Krieg verloren ist. Da im Krieg für Deutschland alle Zeichen auf Niederlage deuten und vom Führer dennoch keine Kapitulation kommt, wird der Widerstand immer größer und umfasst sogar hochrangige Militärs und Politiker. Stauffenberg schließt sich dem Widerstand an und ist auf schnelles Handeln aus. Bei einem Bombenangriff hört Stauffenberg Richard Wagners "Walküre", was ihn auf die großartige Idee eines Putschplans bringt.

"Walküre" hieß nämlich auch der Notfallplan Hitlers im Falle eines Putsches der SS. Sollte die SS Hitler und seinen engsten Vertrauten nicht mehr gehorchen, so wird ein Ersatzheer die SS verhaften und die Ordnung wieder herstellen. Stauffenberg schreibt Walküre um, lässt sich den Plan von Hitler höchstpersönlich unterzeichnen und der Plan nimmt seinen Lauf...


Walküre: Der Plan
Zuerst muss Hitler getötet werden und alle engste Vertraute von ihm müssen entweder auch sterben oder von der Umwelt isoliert werden. Nach Hitlers Tod soll Walküre gestartet werden und das Ersatzheer soll für die Beseitigung der SS sorgen. In der Zwischenzeit soll in Berlin eine neue Regierung eingesetzt werden, die sofort die Verhandlungen mit den Alliierten aufnehmen soll. Es ist ein bekannter geschichtlicher Fakt, dass der Plan scheitert und die Verräter gefunden und getötet werden. Hitler überlebte das Bombenattentat nur leicht verletzt und sah es als Fingerzeig des Schicksals, dass er seinen Plan bis zum Ende durchziehen soll. Neun Monate später sind die Alliierten in Deutschland, Hitler tot und der Krieg vorbei.

Fazit
Operation Walküre ist zwar eine amerikanische Verfilmung, jedoch bleiben die sonst so bekannten "typisch USA" Szenen aus, was eine angenehme Wirkung hat. Das gemischte Ensemble aus deutschen und amerikanischen Schauspielern harmoniert hervorragend, was neben der gewohnt professionellen Umsetzung und der guten Filmmusik der Grund für die erfolgreiche Verfilmung ist. /dd

alle Bilder © Fox


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Valkyrie
Land/Jahr:USA/Deutschland 2008
Genre:Historie, Kriegsfilm, Drama
Regie:Bryan Singer
Drehbuch:Christopher McQuarrie, Nathan Alexander
Musik:John Ottman
Studio:Fox
FSK:
ab 12
Länge:121 min.
Deutschlandstart:22.01.2009
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Tom Cruise Tom Cruise
als "Colonel Claus Schenk Graf von Stauffenberg"
Kenneth Branagh Kenneth Branagh
als "Major-General Henning von Tresckow"
Bill Nighy Bill Nighy
als "General Friedrich Olbricht"
Tom Wilkinson Tom Wilkinson
als "General Friedrich Fromm"
Carice van Houten Carice van Houten
als "Nina von Stauffenberg"
Thomas Kretschmann Thomas Kretschmann
als "Major Otto Ernst Remer"
Terence Stamp Terence Stamp
als "Ludwig Beck"

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