Filmkritik zu Stargate

Reisen auf andere Planeten
In den 40er Jahren des 20ten Jahrhunderts wird in Ägypten bei archäologischen Ausgrabungen ein Tor gefunden. Dass es sich nicht um ein irdisches Relikt handelt, wird den Entdeckern schnell klar, denn das Tor besteht aus keinem Material, das auf der Erde vorkommt.
1994, Dr. Daniel Jackson wird zur Forschung am Abdeckstein, der damals neben dem Tor gefunden wurde, herangezogen. Für einen so begabten Wissenschaftler natürlich kein Problem die 7 Symbole darauf zu deuten. Es sind Sternenkonstellationen, die einen bestimmten Ort im Universum markieren. Da das Forschungsprojekt ohnehin militärischer Aufsicht untersteht, wird ohne Verzug ein Team zusammengestellt, das sich auf den Weg machen soll, diesen anderen Planeten zu ergründen. Leiter dieses Trupps ist Colonel Jack O'Neil, der, was keiner sonst weiß, einen ganz anderen Auftrag befolgt: Er soll, nachdem die Mannschaft wieder zurück auf der Erde ist, das Tor auf der anderen Seite zerstören, um Gefahr, die von diesem Instrument ausgeht, gleich von vornherein zu verhindern.
Nur macht Dr. Jackson, der auch mitreist, um das Tor auf der anderen Seite zu aktivieren, eine falsche Annahme. Der Abdeckstein für die Symbole, die nötig sind, um wieder zur Erde zurückzukehren, sind auf dem anderen Planeten nirgends zu finden. Somit wird die Zeit sinnvoll genutzt und die Umgebung zwangsweise etwas genauer ausgekundschaftet. Sie finden eine Zivilisation, die nicht lesen und schreiben darf und die schon seit Jahrtausenden als Sklaven in einem Bergwerk das Mineral abbauen, aus dem das Sternentor besteht. Durch die Aktivierung des Stargates wurde jedoch die feindlich gesinnte, außerirdische Macht auf den Planeten aufmerksam, die eine tragende Rolle in der Entwicklungsgeschichte beider Planeten spielte, und die es nun erstmal zu besiegen gilt.

Charaktere und Geschichte
James Spader spielt den höchst sachkundigen, dabei trotzdem etwas unbeholfenen Wissenschaftler sehr gut. Das gleiche kann auch über Kurt Russell gesagt werden, der den Colonel verkörpert, der seinen Sohn und dadurch seine Lebenslust fast vollständig verloren hat, diese jedoch über den Film hinweg langsam wiederfindet.
Obwohl das Storytelling recht ausgefeilt ist, ist der Plot selber nicht sonderlich anspruchsvoll. Die Geschichte dahinter, d.h. über die außerirdische Rasse und die Teilung der Menschen auf der Erde und dem Planeten, jedoch umso mehr.
Regisseur Roland Emmerich legte mit diesem Film den Grundstein für eine der beliebtesten Fernsehserien im Science Fiction Genre (Kommando SG-1), mit bereits über 10 Staffeln und verschiedenen Weiterführungen (Stargate Atlantis).

Fazit
Stargate ist ein guter Science Fiction Film, der die möglichen Spezial Effekte seiner Zeit sehr gut einsetzt, um die Atmosphäre eines fremden Planeten und einer außerirdischen Art einzufangen. /ww

alle Bilder © Kinowelt Home


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Stargate
Land/Jahr:Frankreich/USA 1994
Genre:Science Fiction
Regie:Roland Emmerich
Drehbuch:Dean Devlin, Roland Emmerich
Studio:Kinowelt Home
Deutschlandstart:09.03.1995

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Schauspieler und Rollen

Kurt Russell Kurt Russell
als "Colonel Jack O'Neil"
James Spader James Spader
als "Dr. Daniel Jackson"
Viveca Lindfors Viveca Lindfors
als "Catherine Langford"
Mili Avital Mili Avital
als "Sha'uri"
Carlos Lauchu Carlos Lauchu
als "Anubis"
Erick Avari Erick Avari
als "Kasuf"
Alexis Cruz Alexis Cruz
als "Skaara"

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