Filmkritik zu The Unborn
Jumby will jetzt geboren werden
Casey Beldon ist 19 Jahre alt, geht auf die Universität und jobbt nebenbei als Babysitter. An sich verläuft ihr Leben ganz normal, bis eines Tages beim Babysitten ein seltsamer Vorfall mit einem der Kinder geschieht. Als sie auch noch von einem Geist in ihrem eigenen Badezimmerspiegel erschreckt wird, begibt sie sich auf die Suche nach dem Grund und forscht in der Vergangenheit ihrer Mutter. Diese verstarb wo Casey noch recht Jung war. Bald stellt sich heraus, dass sie einen Zwillingsbruder hatte, welcher kurz vor der Geburt, durch die Nabelschnur um den Hals, noch im Mutterleib verstarb. Besessen und verfolgt durch den bösen Geist gibt es nur einen Ausweg, ein Exorzissmus.Screen
Die Story typisch für das Genre bietet leider nur wenig Abwechslung. So kommt es oft vor, dass Szenen bereits aus vielen anderen Horrorfilmen abkopiert erscheinen. Das Kind, welches wie bei Grudge im Hausflur oben auf der Treppe zwischen den Sprossen durchschaut, oder ein altes Video in Schwarz-Weiß sind alles Dinge, welche hier, wie bereits in anderen Filmen, versuchen die Stimmung zu verdunkeln. Nicht neu sind auch die Spiegel, welche als Portale oder Objekte für die Schattenseite genutzt werden. Windspiele zeigen die Nähe von Geistern und wirken eher kitschig als spirituell. Aber auch weitere Objekte wie u.A. ein Amulett sind sehr einfallslos in den Film geworfen wurden. Parallelen zu Grudge finden sich ebenso im Verhalten der übernatürlich Wesen. Das typische kratzende grummelnde Geräusch der Dämonen, hier als Debucks bezeichnet, oder der ungewöhnliche Laufstil auf allen Vieren. Leider fehlen dem Film auch viele Zusammenhänge. So scheinen manche Dinge unlogisch oder einfach zu billig in der Story verankert.Buuuh!
Wer auf Schockelemente steht, wird von "The Unborn" enttäuscht. Häufig weist die Musik zu eindeutig auf eben jene theathralischen Mittel hin und so ist der Überraschungseffekt gleich null. Einzig gelungen sind die Special-Effects, welche ausschliesslich für verstellte Gesichter benutzt wurden. Die Kamera verhält sich typisch für einen Horrorfilm ruhig bis zum eigentlichen Schockelement und ist somit nichts außergewöhnliches.
Fazit
Fans des Horror Genres werden von der Vorausschaubarkeit und "Unlogik" des Filmes enttäuscht sein. Wer nicht so häufig Horror Filme schaut, wird viele
Szenen nicht kennen und dadurch eventuell denoch gut Unterhalten werden.
wralle Bilder © Universal
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | The Unborn |
| Land/Jahr: | USA 2009 |
| Genre: | Horror, Thriller |
| Regie: | David S. Goyer |
| Drehbuch: | David S. Goyer |
| Musik: | Ramin Djawadi |
| Studio: | Universal |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 88 min. |
| Deutschlandstart: | 12.03.2009 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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