Filmkritik zu Die nackte Wahrheit

Die nackte Wahrheit Die nackte Wahrheit Die nackte Wahrheit
Der Chauvinist und die Produzentin
Die eigentlich sonst sehr erfolgreiche TV-Produzentin Abby Richter steht momentan ziemlich unter Druck, denn die Einschaltquoten ihres Senders sind nicht so wie sie sein sollten. Da hat ihr Chef eine treffende Idee: Von einem lokalen Sender holt er den chauvinistischen Mike ins Team. Mike weiß, wie Männer ticken und hat mit seiner Show "The ugly truth" einen Quotenschlager ins Leben gerufen. Nun wird er bei Abbys Sender unter ihrer Leitung immer zwischen den Nachrichten und dem Wetter ein paar Sätze über Männlein und Weiblein ausplaudern, was der recht eigensinnigen, durchorganisierten Produktionsleiterin gar nicht in den Kram passt.

Die Wette
Mike bekommt von dem neuen Nachbarn, der neben Abby eingezogen ist mit und damit sich das Verhältnis zwischen Abby und Mike etwas glättet, schlägt er ihr einen Handel vor, er unterrichtet sie in Sachen Männer, so dass sie ihren Nachbarn herumkriegt und dafür behält er seinen Job.
Dumm nur, dass sich bald der nationenweite TV-Sender CBS für Mike interessiert und ebenso dass sich beide bei ihren "Verkupplungsaktionen" näher kommen als anfangs gewollt.

"Männer sind simpel"

Der Witz an der ganzen Sache ist, dass es nur einen einzigen Stereotyp "Mann" gibt, der von Mike beschrieben wird. Mike versteht was Männer wollen, dazu zählen schlanke Frauen die mindestens auch mal einen Stepper benutzen, Kontrollfreaks sind ein absolutes No-Go und Frauencatchen in Himbeersoße kann sowieso nie verkehrt sein. Dabei weiß Mike eigentlich nur was auf dem überfüllten Fernsehmarkt wirkt, um die Leute im wahrsten Sinne des Wortes "bei der Stange zu halten". Im tiefsten Inneren ist er auch nur ein liebevoller Kerl, der einst von der richtigen Frau sitzengelassen wurde und der sich um das Wohlergehen seines Neffen sorgt.
Wie flach Mikes Plattitüden sind, merkt man spätestens als Abby ihn immitiert.
Die beiden Hauptdarsteller, um die es geht, machen ihre Sache recht gut.
Auch alle sonstigen Nebenparts, wenn auch nur leicht beleuchtet, passen in ihre Rollen. Sehr lustig auch der Part des John Michael Higgins als Anchorman Larry, der mit seiner Männlichkeit zu tun hat.
Fazit
Welche Frau wirklich wissen will, was Männer wollen, sollte sich mit ihnen auseinandersetzen, dieser Film wird nicht sonderlich dabei helfen. Eine Komödie für die ganz leichte Unterhaltung. /ww

alle Bilder © Sony


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:The Ugly Truth
Land/Jahr:USA 2009
Genre:Komödie, Romantik
Regie:Robert Luketic
Drehbuch:Nicole Eastman, Karen McCullah Lutz, Kirsten Smith
Musik:Aaron Zigman
Studio:Sony
FSK:
ab 12
Länge:96 min.
Deutschlandstart:01.10.2009
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

Gerard Butler Gerard Butler
als "Mike Alexander"
Katherine Heigl Katherine Heigl
als "Abby Richter"
Rebecca Creskoff Rebecca Creskoff
als "Elizabeth"
Vicki Lewis Vicki Lewis
als "Elaine"
Bree Turner Bree Turner
als "Joy"
Nick Searcy Nick Searcy
als "Stuart"

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