Filmkritik zu Sunshine Cleaning
Blutige Drecksarbeit
Rose arbeitet bei einer Reinigungsfirma, hat ein Kind aber keinen Mann, ein Verhältnis aber keine Liebe und eine Schwester die aber nicht auf eigenen Beinen stehen kann...mit anderen Worten Rose hats nicht leicht. Ihr Verhältnis arbeitet jedoch bei der Polizei und kann Rose einen Job als Tatortsreiniger besorgen. Auch wenn es anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig ist die Blutflecken der Todesopfer wegzuwischen, der Job wird gut bezahlt und schon bald kann sie sich vor Aufträgen kaum noch retten. Rose holt noch ihre Schwester ins Boot und zusammen sind sie "Sunshine Cleaning" ein Reinigungsdienst der über Blutfleckenlösung bis hin zu Leichengeruchsentfernung alles drauf hat.Ausgewogen
Sunshine Cleaning balanciert sehr geschickt sich zwischen Drama und Komödie. Die Idee der Tatortsreinigung ist mal etwas "frisches" und auch wenn man sicher noch mehr aus dem Thema hätte machen können, bietet der Film auch einen ernsteren Teil der sich mit der Vergangenheit der beiden Schwestern befasst.Schusswaffen
Die meisten Opfer denen das Sunshine Cleaning Team nachwischen muss sind erschossen worden oder haben sich selbst erschossen. Gäbe es in den USA schäfere Waffengesetze hätte das Team wohl weniger zu tun, auf die Idee sich mit weniger Sauerei umzubringen kommen die Selbstmörder jedenfalls nicht.Fazit
Sunshine Cleaning ist eine nette Geschichte die den Zuschauer über 90 Minuten lang unterhalten kann. Von Melancholie über Freude und Trauer bietet der Film auch viele Facetten von Gefühlen die von den beiden Hauptdarstellerinen hervorragend zum Tragen gebracht werden.
dalle Bilder © Central
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Sunshine Cleaning |
| Land/Jahr: | USA 2009 |
| Genre: | Drama, Komödie |
| Regie: | Christine Jeffs |
| Drehbuch: | Megan Holley |
| Studio: | Central |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 91 min. |
| Deutschlandstart: | 21.05.2009 |
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