Filmkritik zu Hangover

Hangover Hangover Hangover
Feiern bis der Zahnarzt kommt!
Doug wird in wenigen Tagen heiraten, doch bis es soweit ist und er mit seiner Traumfrau Tracy den Bund der Ehe eingeht, wollen er und seine besten Freunde Phil und Stu noch eine Junggesellenparty in Vegas feiern, die es in sich hat. Das in diesem Fall vierte Rad am Dreirad ist Doug's zukünftiger Schwager, der etwas verwirrte Alan, kommt aus Mitleid mit. Allein die Fahrt nach Las Vegas mit dem Oldtimer-Mercedes von Alan's Dad leitet den kommenden Tag glamourös ein. Es wird das teuerste Villa-Appartement im Caesars Palace gemietet und die Sauftour beginnt mit einer kleinen Flasche Jägermeister von Alan.



Am Morgen danach wachen Phil, Stu und Alan in dem vollkommen randalierten Appartement auf und nicht nur dass im Bad ein Tiger und im Wandschrank ein Baby sind, zu allem Unglück ist auch noch Doug einen Tag vor der Hochzeit nicht aufzufinden. Da sie sich an nichts mehr erinnern können, versuchen sie den Spuren der Verwüstung zu folgen und finden unter anderem heraus, dass das Baby Stu's neuer Ehefrau gehört, die er letzte Nacht geheiratet hat. Dabei ist der Zahnarzt, der nun einen Zahn weniger hat, eigentlich schon verlobt. Dies und viele andere unglaubliche Ereignisse lassen die 4 erst einmal im Dunkeln tappen, bis sich langsam die Wahrheit ans Licht buddelt...

Spaß pur
Die wilde Achterbahnfahrt durch Vegas auf der Suche nach Hinweisen ist urkomisch, dabei jedoch fast schon wie ein guter Thriller episodenhaft aufgebaut und lässt die Story somit nicht zu kurz kommen. Ein Brüller jagt den nächsten und eine Menge schwarzer Humor sowie eine Prise "Unter-der-Gürtellinie" geben dem Festmahl die richtige Würze und lassen den ganzen Film nur noch realistischer erscheinen. Weiterhin sind die Schauspieler zwar relativ unbekannt im Filmgeschäft, aber keineswegs unerfahren. Und so ergänzen sich die Charaktere fast perfekt und offenbaren sogar Charakterentwicklung. Während der Lehrer Phil, gespielt vom aufsteigenden Stern in Hollywood, Bradley Cooper, anfangs den Eindruck macht, er möchte nur Spass haben und schert sich um nichts anderes, ist er am Ende ein liebender Familienvater ohne jedoch ungläubig zu wirken. Auch der zuerst von seiner Freundin tyrannisierte Zahnart Stu geigt ihr am Ende des Films die Meinung und befreit sich.



Es gibt sogar einige gut umgesetzte ironische Verweise auf Rain Man oder etwa die geniale Anspielung auf die Cadbury's Gorillawerbung mit dem Lied "In the Air tonight" von Phil Collins, gespielt von Mike Tyson, lässt Kenner Tränen lachen.

Fazit
Kurz und knapp: "Hangover" ist eine Komödie, welche man gesehen haben sollte! /pp

alle Bilder © Warner


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:The Hangover
Land/Jahr:USA 2009
Genre:Komödie
Regie:Todd Phillips
Drehbuch:Jon Lucas, Scott Moore
Studio:Warner
FSK:
ab 12
Deutschlandstart:23.07.2009
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Bradley Cooper Bradley Cooper
als "Phil Wenneck"
Heather Graham Heather Graham
als "Jade"
Zach Galifianakis Zach Galifianakis
als "Alan Garner"
Ed Helms Ed Helms
als "Stu Price"
Justin Bartha Justin Bartha
als "Doug Billings"
Jeffrey Tambor Jeffrey Tambor
als "Sid Garner"
Ken Jeong Ken Jeong
als "Mr. Chow"

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