Filmkritik zu Drag me to Hell
Es gibt kein Entkommen vor der Ziege...
Christine lebt mehr oder weniger glücklich mit ihrem Freund Clay in Los Angeles und arbeitet in einem Finanzunternehmen. Um Clay's Eltern zu überzeugen und mehr Selbstvertrauen zu bekommen, sehnt sie sich nach der Beförderung zum neuen Filialsleiter in ihrer Kostenstelle. Um diese Stelle liefert sie sich jedoch einen harten Kampf mit ihrem hinterlistigen Kollegen und um den Chef zu überzeugen, dass sie Verantwortung übernehmen kann, fällt sie eine schwere Entscheidung und gewährleistet einer alten Zigeunerin keine Verlängerung für ihren Kredit. Dadurch verliert diese ihr Heim und belegt Christine mit einem fiesen Fluch einer Höllenziege, welche ihr nun das Leben schwer macht. Sie sucht Hilfe bei dem Seher Rham Jas, doch auch er weiß nur begrenzten Rat...
Reichlich Ekel
Dem Zuschauer ist zwar von Anfang an klar, dass Christine zur Hölle fahren wird, denn sonst wäre das Ende viel zu langweilig und lieb, doch ihr Überlebenskampf und ihr bis zum Ende ungebrochener Wille zu überleben ist mitreißend anzusehen.
"Drag me to Hell" ist weiterhin zwar kein brutaler Horrorfilm mit viel Slashereffekten, dafür wird mit reichlich Schock-, Schreck- und vor allem Ekeleffekten gearbeitet, welche dem Zuschauer einiges abverlangen. Nach einem etwas seichten Anfangen schlägt Sam Raimi mit der Szene der Begegnung von Christine mit der abartigen Zigeunerin in der Tiefgarage ordentlich rein und nun weiß der Zuschauer, dass dies kein normaler Horrorfilm wird, sondern eine aus der heutigen Horror-Flut herausragende Welle, gespickt mit vielen "Schwarzer-Humor-Surfern".Fazit
"Drag me to Hell" erreicht zwar nicht ganz das Niveau von Sam Raimis ersten Meisterwerken so wie "Tanz der Teufel", ist aber ein sehr erfrischender Horrorfilm, den Fans gesehen haben sollten.
palle Bilder © Universal
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Drag me to Hell |
| Land/Jahr: | USA 2009 |
| Genre: | Horror |
| Regie: | Sam Raimi |
| Drehbuch: | Sam Raimi, Ivan Raimi |
| Musik: | Christopher Young |
| Studio: | Universal |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 99 min. |
| Deutschlandstart: | 11.06.2009 |
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| Script zum Film: |
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