Filmkritik zu Antikörper
Blutrünstige Bestie
Eine Frau hört einen Schrei aus der Wohnung über Ihr und alarmiert daraufhin die Polizei. Zwei Beamte nehmen sich der Sache an, werden angeschoßen und kurz darauf steht das Sondereinsatzkommando bereit um die Wohnung eines scheinbar irren zu stürmen. Dies ist der Anfang des Psychothrillers "Antikörper" in dem es um die Grenze zwischen Gut und Böse geht, wie sich diese durch Schicksalsschläge verschiebt und den Charakter färben kann.
Christian Alvart hat sowohl das Drehbuch geschrieben als auch Regie geführt und dabei doch schon stark von amerikanischen Thrillern abgeschauht, was dem Film allerdings gut tut, denn zum Teil wurden Ideen und Anregungen aus den Vorbildern wie "Sieben" oder den Hannibal Lecter Filmen gekonnt umgesetzt.
Ein krankes Spiel
Nachdem der Eingangs genannte Irre nun gefasst werden konnte, und sich auch noch heraustellte, dass es ein schon lange gesuchter Serienmörder ist, geht die Story eigentlich erst richtig los. Der Dorfpolizist Michael Martens versucht schon seit mehreren Jahren den Mörder der kleinen Lucia zu finden und hofft nun dass der in Berlin gefasste Verbrecher auch der Schuldige in diesem Fall ist und er ihn zu den Akten legen könne. Doch weit gefehlt, Gabriel Engel, der Name des mordenden Kinderschänders, gesteht 14 Morde, nur nicht den an der kleinen Lucia. Zudem hätte das Junge Mädchen auch gar nicht in sein Profil gepasst, denn der Perverse hat es nur auf Jungs abgesehen. Martens kommt nun nach Berlin um den Psychopathen zu verhören und tatsächlich springt dieser auf Ihn an und entfaltet sein absurdes Spiel...
Symbolik und Religion
Unheimlich viele Symbole ziehen sich wie ein roter Faden durch den Film. Zum einen bekommt der Zuschauer durch einen Sprecher Bibeltexte vorgelesen, die anscheinend im Kopf vom streng gläubigen Martens herumschwirren und zum anderen werden die die Grenzen zwischen Gut und Böse immerwieder verschoben, aufgeweicht und dann doch wieder klarer.
Desweiteren enthält der Film einige doch schon recht lange und zum Teil sehr heftige Sexszenen, um deren Bedeutung und Beitrag für die Handlung man streiten kann. Auch die durchgängig ordinäre Sprache hätte man ein wenig zurücknehmen können.
Schwächen
Neben den weiter oben genannten Kritikpunkten, muss man noch auf den Soundtrack und die Soundeffekte einen Punkt abziehen, da diese manchmal überhaupt nicht ins Bild und zur Stimmung der Szene passen.
Auch sind manche Szenen ein wenig träge und lassen die Handlung schleppender vorankommen.
d
Eine Frau hört einen Schrei aus der Wohnung über Ihr und alarmiert daraufhin die Polizei. Zwei Beamte nehmen sich der Sache an, werden angeschoßen und kurz darauf steht das Sondereinsatzkommando bereit um die Wohnung eines scheinbar irren zu stürmen. Dies ist der Anfang des Psychothrillers "Antikörper" in dem es um die Grenze zwischen Gut und Böse geht, wie sich diese durch Schicksalsschläge verschiebt und den Charakter färben kann.
Christian Alvart hat sowohl das Drehbuch geschrieben als auch Regie geführt und dabei doch schon stark von amerikanischen Thrillern abgeschauht, was dem Film allerdings gut tut, denn zum Teil wurden Ideen und Anregungen aus den Vorbildern wie "Sieben" oder den Hannibal Lecter Filmen gekonnt umgesetzt.
Ein krankes Spiel
Nachdem der Eingangs genannte Irre nun gefasst werden konnte, und sich auch noch heraustellte, dass es ein schon lange gesuchter Serienmörder ist, geht die Story eigentlich erst richtig los. Der Dorfpolizist Michael Martens versucht schon seit mehreren Jahren den Mörder der kleinen Lucia zu finden und hofft nun dass der in Berlin gefasste Verbrecher auch der Schuldige in diesem Fall ist und er ihn zu den Akten legen könne. Doch weit gefehlt, Gabriel Engel, der Name des mordenden Kinderschänders, gesteht 14 Morde, nur nicht den an der kleinen Lucia. Zudem hätte das Junge Mädchen auch gar nicht in sein Profil gepasst, denn der Perverse hat es nur auf Jungs abgesehen. Martens kommt nun nach Berlin um den Psychopathen zu verhören und tatsächlich springt dieser auf Ihn an und entfaltet sein absurdes Spiel...
Symbolik und Religion
Unheimlich viele Symbole ziehen sich wie ein roter Faden durch den Film. Zum einen bekommt der Zuschauer durch einen Sprecher Bibeltexte vorgelesen, die anscheinend im Kopf vom streng gläubigen Martens herumschwirren und zum anderen werden die die Grenzen zwischen Gut und Böse immerwieder verschoben, aufgeweicht und dann doch wieder klarer.
Desweiteren enthält der Film einige doch schon recht lange und zum Teil sehr heftige Sexszenen, um deren Bedeutung und Beitrag für die Handlung man streiten kann. Auch die durchgängig ordinäre Sprache hätte man ein wenig zurücknehmen können.
Schwächen
Neben den weiter oben genannten Kritikpunkten, muss man noch auf den Soundtrack und die Soundeffekte einen Punkt abziehen, da diese manchmal überhaupt nicht ins Bild und zur Stimmung der Szene passen.
Auch sind manche Szenen ein wenig träge und lassen die Handlung schleppender vorankommen.
Fazit
Alles in allem ist Antikörper ein sehr spannender, gut inszenierter Psychothriller. Der Plot ist stimmig, die Charaktere gut gespielt und der Höhepunkt richtig gesetzt, also ein sehr empfehlenswerter Film.
dalle Bilder © Kinowelt
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Antikörper |
| Land/Jahr: | Deutschland 2005 |
| Genre: | Thriller |
| Regie: | Christian Alvart |
| Drehbuch: | Christian Alvart |
| Musik: | Michl Britsch |
| Studio: | Kinowelt |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 127 min. |
| Deutschlandstart: | 07.07.2005 |
| Internetseiten: |














