Filmkritik zu Sherlock Holmes
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"Elementar, mein lieber Watson, elementar!"
Der Detektiv Sherlock Holmes und sein treuer Partner Dr. John Watson klären schon seit langem die scheinbar unlösbaren Kriminalfälle von London auf. Als eines Tages eine alte Bekannte auftaucht, lässt sich der sonst so entschlossene und starke Holmes weich kochen und Hilft beim finden einer vermissten Person. Mit viel Zauberei und Action dringt Holmes zusammen mit Watson in die Tiefen der Unterwelt von London ein und spürt mit seiner feinen Nase und seinem guten Gehör alle Bösewichte schnell auf. Der alte Kampf vom Guten gegen das Böse wird wohl niemals enden.

Action Roman vs. Film-noir-Atmosphäre
Sherlock Holmes wird in seiner neuen Verfilmung sehr Action lastig und impulsiv dargestellt. Ohne Hintergrundwissen, könnte man wohl nur schwer glauben, dass es sich um eine Romanfigur handelt. Unterschiede lassen sich aber auch an der Person selbst finden. Im Roman lediglich als sehr sportliche Person beschrieben, wurde der "neue" Sherlock Holmes auch in Martial Arts ausgebildet und wirkt wie ein Meister der Kampfsportarten. Dieser moderne Sherlock zeigt aber auch parallelen zu seinem ursprünglichen Ego. Er wird sehr Entschlossen und Redegewandt dargestellt und seine größten Schwächen ergeben sich aus seiner Genialität.

Martial-Arts
Anmutend als Roman kommt der Film eher spritzig und belebend auf die Kinoleinwand. Sehr detailliert werden die Kampfszenen mit Hilfe von Slow Motion Effekten in Szene gesetzt, und bilden einen sehr Runden Kontrast zu den sonst leider mitterlweile so häufig auffindbaren "Wackeleffekten" bei actionreichen Momenten. Die Effekte wirken ausgereift und sind gut mit dem altertümlichen Bild kombiniert wurden. Dem entsprechend finden sich auch detailverliebte Kulissen wieder. Alles wirkt sehr stimmig und lässt nur wenig Spielraum für Kritik.

Die Spürnase
Die Schauspieler stellen ihre Rollen sehr gut dar. Auch die parallelen Charakterzüge zwischen Iron Man und Sherlock Holmes, beides gespielt von Robert Downey Jr., kann man noch verschmerzen. Die Genialität der einzelnen Personen ist zu spüren und verschafft dem Film eine einzigartige Atmosphäre. Fragwürdig sind lediglich die Geistesblitze, die innerhalb weniger Millisekunden das Handeln von Sherlock Holmes kalkulieren, entgegen den gelegentlich auftretenden Denkpausen, in denen er scheinbar offensichtliche Dinge erst durch genaueres Betrachten bermerkt. Aber ohne diese Pausen, wäre es wohl sehr schwer, den Gedanken von Robert Downey Jr. zu folgen.
Cast
| John Standish | William Hope |
| Lord Coward | Hans Matheson |
Eigenschaften
- fesselnd
- exzellente Schauspieler
- gute Kosmetik und Kostüme
- prächtige Optik
- gute special effects
- witzig
Fazit
Eine gelungene moderne Actionkomödie einer alt bekannten Kriminalromanreihe die durch viel Moderne aufgepeppt wurde. Wer sich mit der Romanfigur gut auskennt, wird von den vielen Kampfszenen sicherlich etwas enttäuscht werden. Aber sowohl die guten Schauspieler als auch das Ambiente konnten sehr gut überzeugen.
wralle Bilder © Warner
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