Filmkritik zu Ein Prophet
Malik El Djebena, gerade 19 Jahre alt, wird zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Franzose maghrebinischer Abstammung landet in einem Gefängnis, das von einer korsischen Mafiagruppe unter der Führung von César Luciano kontrolliert wird. Luciano bietet dem Analphabeten Malik seinen Schutz an, allerdings nur unter einer Voraussetzung: Malik muss einen unliebsamen Mitgefangenen töten. Aus Angst begeht Malik die Tat und steigt dadurch in der Hierarchie innerhalb der Gefängnismauern schnell auf. Als Vertrauter von Luciano genießt er immer mehr Privilegien, wird aber von den Korsen dennoch nie als einer der ihren akzeptiert. Während er Botengänge und Aufträge für die Korsen ausführt, erfährt er von dem Mafiaboss César Respekt und Demütigung zugleich. Malik lernt schnell, sich mit der Situation zu arrangieren, und gewinnt innerhalb der Gefängnismauern auch bei seinen nicht-korsischen Mitgefangenen immer mehr Ansehen. Doch er verbirgt vor allen, dass er im Geheimen ganz eigene Pläne schmiedet.
Neuigkeiten zum Film
Fakten
| Originaltitel: | Un Prophète |
| Land/Jahr: | Frankreich/Italien 2009 |
| Genre: | Drama |
| Regie: | Jacques Audiard |
| Drehbuch: | Thomas Bidegain, Abdel Raouf Dafri, Nicolas Peufaillit |
| Studio: | Sony Pictures |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 155 min. |
| Deutschlandstart: | 11.03.2010 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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