Filmkritik zu Doom - Der Film
Ballerorgie mit Horror-Touch
In Jahr 2145 haben die Menschen den Marsmond Phobos kolonisiert, doch unbekannte Monster schlachten Wissenschaftler unbarmherzig ab. Daher beschließt man, Marines auf den Mars zu schicken, um dort für Ordnung zu sorgen. Die Wissenschaftlerin Samantha findet inzwischen heraus, dass sich die früher hier lebenden Menschen ein 24. Chromosom einpflanzten und damit zu Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten wurden. Unter der Leitung von Sarge wird die Station erkundet, bis irgendwann die Hölle auf sie hereinbricht und Monsterhorden sie angreifen. Bald darauf kommt es dann zum Showdown.
Schwache Story
Die Story ist bei einem Actionfilm sowieso meist hintergründig, negative Auswirkungen hätte es jedoch nicht. In "Doom" gibt es lediglich einen Ansatz zu einer soliden Story, welche jedoch viel zu unausgereift beendet wurde und viele Lücken ungefüllt lässt. Daraus hätte man viel mehr machen können.
The Rock hat scheinbar in Sachen schauspielerischen Fähigkeiten leider einen derben Schritt nach hinten gemacht. Fast schon Ice-Cube artig verbringt er die meiste Zeit des Films mit einem Gesichtsausdruck. Seine Sprüche toppen das jedoch noch bei weitem. Viele "Dialoge", wenn man sie so bezeichnen kann, drehen sich nur ums Töten oder um den Grund, warum man tötet. Sicherlich ist es ein brutaler Actionfilm, doch mit der Weile wirken die Sprüche einfach lachhaft und stupide. Bis auf John Grimms Charakter, welcher eine minimale Entwicklung erlebt, bleiben alle anderen Charaktere nahezu unangetastet, sie sind einfach so da, bis sie eben sterben und von der Bildfläche verschwinden..
Die besten Minuten des Films spielen sich im letzten Viertel des Films ab, als John Grimm zum Super-Human wird und der Film in die Egoperspektive wechselt. Das erinnert sofort an das, worauf der Film überhaupt basiert: Das Spiel "Doom". Mit Industrialmusik unterlegt kämpft sich John geschickt durch die Zombie- und Monsterhorden und man trifft altbekannte Monster wie Pinky, den Höllenhund auf Rollen, wieder.
Das Budget von 70 Millionen Dollar floß wahrscheinlich zum Großteil in die Taschen der Darsteller, denn atemberaubende oder neue Special-Effects sieht man nicht oder nur sehr selten wie bei der BFG 9000.
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In Jahr 2145 haben die Menschen den Marsmond Phobos kolonisiert, doch unbekannte Monster schlachten Wissenschaftler unbarmherzig ab. Daher beschließt man, Marines auf den Mars zu schicken, um dort für Ordnung zu sorgen. Die Wissenschaftlerin Samantha findet inzwischen heraus, dass sich die früher hier lebenden Menschen ein 24. Chromosom einpflanzten und damit zu Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten wurden. Unter der Leitung von Sarge wird die Station erkundet, bis irgendwann die Hölle auf sie hereinbricht und Monsterhorden sie angreifen. Bald darauf kommt es dann zum Showdown.
Schwache Story
Die Story ist bei einem Actionfilm sowieso meist hintergründig, negative Auswirkungen hätte es jedoch nicht. In "Doom" gibt es lediglich einen Ansatz zu einer soliden Story, welche jedoch viel zu unausgereift beendet wurde und viele Lücken ungefüllt lässt. Daraus hätte man viel mehr machen können.
The Rock hat scheinbar in Sachen schauspielerischen Fähigkeiten leider einen derben Schritt nach hinten gemacht. Fast schon Ice-Cube artig verbringt er die meiste Zeit des Films mit einem Gesichtsausdruck. Seine Sprüche toppen das jedoch noch bei weitem. Viele "Dialoge", wenn man sie so bezeichnen kann, drehen sich nur ums Töten oder um den Grund, warum man tötet. Sicherlich ist es ein brutaler Actionfilm, doch mit der Weile wirken die Sprüche einfach lachhaft und stupide. Bis auf John Grimms Charakter, welcher eine minimale Entwicklung erlebt, bleiben alle anderen Charaktere nahezu unangetastet, sie sind einfach so da, bis sie eben sterben und von der Bildfläche verschwinden..
Die besten Minuten des Films spielen sich im letzten Viertel des Films ab, als John Grimm zum Super-Human wird und der Film in die Egoperspektive wechselt. Das erinnert sofort an das, worauf der Film überhaupt basiert: Das Spiel "Doom". Mit Industrialmusik unterlegt kämpft sich John geschickt durch die Zombie- und Monsterhorden und man trifft altbekannte Monster wie Pinky, den Höllenhund auf Rollen, wieder.
Das Budget von 70 Millionen Dollar floß wahrscheinlich zum Großteil in die Taschen der Darsteller, denn atemberaubende oder neue Special-Effects sieht man nicht oder nur sehr selten wie bei der BFG 9000.
Fazit
Für einen Actionfilm nicht schlecht, es gibt ein paar Szenen, die zu gefallen wissen und auch die Story ist nicht total inhaltslos. Für Fans des Spiels absolut zu empfehlen, Action- und Horrorfans dürfen auch gerne zugreifen.
palle Bilder © UIP
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Doom |
| Land/Jahr: | USA 2005 |
| Genre: | Horror, Action |
| Regie: | Andrzej Bartkowiak |
| Drehbuch: | Dave Callaham |
| Studio: | UIP |
| FSK: | ab 18 |
| Länge: | 104 min. |
| Deutschlandstart: | 27.10.2005 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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