Filmkritik zu Walk the Line
Leben mit Höhen und Tiefen
"Walk the Line" ist vorrangig die Verfilmung des abenteuerreichen Leben von Johnny Cash und seiner späteren Frau June Carter Cash. Der Film beginnt mit der Kindheit des späteren Superstars und Ereignissen, die ihn in dieser Zeit prägten. Später folgt der frühe Aufschwung und erste Erfolge im Business. Er heiratet seine Freundin aus der High School und sie haben zusammen 2 Kinder.
Als er erfolgreicher wird und massenweise Platten verkauft, geht er mit seiner Band und unter anderem Elvis Presley auf Tour und dabei lernt er June Carter kennen, in welche er sich mit der Zeit verliebt. Doch wie bei den meisten Promis ist der Kontakt zu Drogen schnell gemacht und es beginnt langsam, doch die Sucht macht sich bei Johnny Cash bemerkbar und zerstört bald langsam alles, was er sich bis dahin aufgebaut hat...
Parallelen zu "Ray"
Wenn man den Film sieht erinnert das einen sehr stark an "Ray", dessen Grundstruktur fast die gleiche ist. Sie wie Jamie Foxx spielt Joaquin Phoenix selber die Gitarre und singt die Songs auch selber. Das ist eine der Stärken des Films. Joaquin Phoenix' und Reese Witherspoon's Leistung als Schauspieler und Sänger sind wirklich extrem gut. Damit merkt man, dass Reese Witherspoon mehr kann als nur das naive Blondchen von nebenan zu spielen. Die verblüffende Ähnlichkeit von Johnny Cash's und Joaquin Phoenix's Stimme toppt das noch mehr. Auch Robert Patrick, bekannt als der T1000 aus "Terminator 2", bringt einen beachtlich guten Auftritt als der verachtende miesgelaunte Vater.
Kurz vor ihrem Tod trafen Joaquin Phoenix noch die eigentlichen Menschen, die in dem Film dargestellt werden: Johnny Cash und June Carter Cash. Sie redeten intensiv mit ihnen und wurden als Darsteller akzeptiert. Johnny Cash gab Joaquin Phoenix sogar noch ein paar Tips mit auf den Weg, wie er die Rolle noch besser meistern könnte. Dies endete darin, dass er der Entzugsklinik einen kleinen Besuch abstatten musste...
Leider sind die Schwächen von Biographen in "Walk the Line" deutlich zu sehen. Es gibt einfach keine richtige Spannungskurve oder Wendungen, die den Zuschauer überraschen, auch für die, die Johnny Cash's Lebenslauf nicht kennen. Auf die Zeit nach dem Jahre 1968 wird leider nicht richtig eingegangen und auch von seiner Krankheit wird nichts erwähnt. Am Ende des Films wird der restliche Lebensweg von Johnny Cash und seiner Frau June Carter Cash nur in wenigen Sätzen erzählt. Für das gesamte Leben von einer Ikone wie Johnny Cash hätte man wahrscheinlich 2 Teile draus machen müssen.
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"Walk the Line" ist vorrangig die Verfilmung des abenteuerreichen Leben von Johnny Cash und seiner späteren Frau June Carter Cash. Der Film beginnt mit der Kindheit des späteren Superstars und Ereignissen, die ihn in dieser Zeit prägten. Später folgt der frühe Aufschwung und erste Erfolge im Business. Er heiratet seine Freundin aus der High School und sie haben zusammen 2 Kinder.
Als er erfolgreicher wird und massenweise Platten verkauft, geht er mit seiner Band und unter anderem Elvis Presley auf Tour und dabei lernt er June Carter kennen, in welche er sich mit der Zeit verliebt. Doch wie bei den meisten Promis ist der Kontakt zu Drogen schnell gemacht und es beginnt langsam, doch die Sucht macht sich bei Johnny Cash bemerkbar und zerstört bald langsam alles, was er sich bis dahin aufgebaut hat...
Parallelen zu "Ray"
Wenn man den Film sieht erinnert das einen sehr stark an "Ray", dessen Grundstruktur fast die gleiche ist. Sie wie Jamie Foxx spielt Joaquin Phoenix selber die Gitarre und singt die Songs auch selber. Das ist eine der Stärken des Films. Joaquin Phoenix' und Reese Witherspoon's Leistung als Schauspieler und Sänger sind wirklich extrem gut. Damit merkt man, dass Reese Witherspoon mehr kann als nur das naive Blondchen von nebenan zu spielen. Die verblüffende Ähnlichkeit von Johnny Cash's und Joaquin Phoenix's Stimme toppt das noch mehr. Auch Robert Patrick, bekannt als der T1000 aus "Terminator 2", bringt einen beachtlich guten Auftritt als der verachtende miesgelaunte Vater.
Kurz vor ihrem Tod trafen Joaquin Phoenix noch die eigentlichen Menschen, die in dem Film dargestellt werden: Johnny Cash und June Carter Cash. Sie redeten intensiv mit ihnen und wurden als Darsteller akzeptiert. Johnny Cash gab Joaquin Phoenix sogar noch ein paar Tips mit auf den Weg, wie er die Rolle noch besser meistern könnte. Dies endete darin, dass er der Entzugsklinik einen kleinen Besuch abstatten musste...
Leider sind die Schwächen von Biographen in "Walk the Line" deutlich zu sehen. Es gibt einfach keine richtige Spannungskurve oder Wendungen, die den Zuschauer überraschen, auch für die, die Johnny Cash's Lebenslauf nicht kennen. Auf die Zeit nach dem Jahre 1968 wird leider nicht richtig eingegangen und auch von seiner Krankheit wird nichts erwähnt. Am Ende des Films wird der restliche Lebensweg von Johnny Cash und seiner Frau June Carter Cash nur in wenigen Sätzen erzählt. Für das gesamte Leben von einer Ikone wie Johnny Cash hätte man wahrscheinlich 2 Teile draus machen müssen.
Fazit
Trotz der wenigen Schwächen immer noch ein sehr sehenswerter Film, der mit exzellenten Schauspielern und guter Musik auftrumpft.
palle Bilder © Fox
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Walk the Line |
| Land/Jahr: | USA 2005 |
| Genre: | Drama |
| Regie: | James Mangold |
| Drehbuch: | Gill Dennis, James Mangold |
| Musik: | T-Bone Burnett |
| Studio: | Fox |
| FSK: | ab 6 |
| Länge: | 136 min. |
| Deutschlandstart: | 02.02.2006 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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