Filmkritik zu V wie Vendetta

V wie Vendetta V wie Vendetta V wie Vendetta
Guter Mix

V wie Vendetta' align='right'>V for Vendetta präsentiert eine alternative Gegenwart, in der die Menschen im totalitären Großbritannien von der Regierung mit Fehlinformationen, Lügen und Terror ruhig gestellt werden sollen. Der Kanzler hat fast die volle Macht über sein Land und wirkt in seiner Redensart und Mimik nicht selten wie Hitler.
Zu jedem noch so gemeinen Schuften gibt es aber einen Gegenpart, den hier "V" ausfüllt. Er ist ein Kämpfer für die Freiheit und möchte die Bevölkerung Großbritanniens wieder zum Nachdenken und zur Rebellion aufrufen. Dabei geht er z.T. drastisch vor. Um ein deutliches Zeichen zu setzen und zu zeigen, dass nicht Menschen angst vor ihren Regierungen haben sollten, sonder eher umgekehrt, möchte er am 5. November das Regierungsgebäude in die Luft sprengen...

Der Held "V"...

...ist der komplexeste Charakter des Films. Er ist wirklich interessant modelliert, auch wenn er mehr oder weniger nur eine Mischung aus bisher schon vorhandenen ist. Sein Aussehen gleich bis auf die Maske den von Zorro, von dem er sich wohl auch die Idee für sein tolles Zeichen geklaut hat. Seine Behausung mutet der von Bruce Wayne an, seine Kampfkünste sind Superhelden Standard und seine Sprüche sind eine Mischung aus hochgebildet und kurzen Floskeln nach Schwarzeneggermanier. Es macht jedoch meist spaß ihm zuzuhören, da er selten völlig belangloses von sich gibt.

Evey

Evey ist eine von vielen unterdrückten, die nicht genug Kraft haben sich gegen diese Ungerechtigkeit zu wehren. Eines Abends verstößt sie gegen die Ausgangssperre, wird von sogenannten Fingermännern bedroht und V kommt um sie zu retten. Klassisch, oder?
Dieses Zusammentreffen sollte aber nicht das einzige der Beiden bleiben und je mehr Zeit Evey an der Seite von V verbringt desto Stärker wird auch ihr Wille etwas zu verändern.
Im Gegensatz zu V, der sich über den Filmverlauf nur wenig ändert, macht sie eine starke Entwicklung durch.

Fazit
V for Vendetta bietet eine interessante Hintergrundgeschichte, die zeigt wie das heutige Großbritannien unter einer Herrschaft ähnlich der des dritten Reichs aussehen würde. Der Superheld ist, wenn auch viel kopiert wurde, komplex und es bereitet Freude ihn Reden zu hören. Die Bilder sind umwerfende gut und auch den restlichen Charakteren des Films wurde genug Tiefe verliehen um sie nicht oberflächlich erscheinen zu lassen. Insgesamt ein sehenswerter Film. /dd

alle Bilder © Warner


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:V for Vendetta
Land/Jahr:UK/Deutschland 2006
Genre:Science Fiction, Action, Drama
Regie:James McTeigue
Drehbuch:Andy Wachowski, Larry Wachowski, David Lloyd, Alan Moore
Musik:Dario Marianelli
Studio:Warner
FSK:
ab 16
Länge:132 min.
Deutschlandstart:16.03.2006
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Natalie Portman Natalie Portman
als "Evey Hammond"
Stephen Rea Stephen Rea
als "Finch"
Stephen Fry Stephen Fry
als "Gordon Deitrich"
John Hurt John Hurt
als "Sutler"
Tim Pigott-Smith Tim Pigott-Smith
als "Creedy"
Rupert Graves Rupert Graves
als "Dominic"

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