Filmkritik zu Alibi


Originaltitel:The Alibi
Land/Jahr:USA/Niederlande 2005
Genre:Komödie
Regie:Matt Checkowski, Kurt Mattila
Drehbuch:Noah Hawley
Musik:Alexandre Desplat
Studio:Tobis
FSK:
ab 12
Länge:91 min.
Deutschlandstart:22.06.2006
Internetseiten:
 
Ein Alibi ist nie genug...

AlibiRein rechnerisch gesehen betrügt 1 von 4 Männern seine Frau und 1 von 10 Frauen betrügt ihren Mann. Diese Tatsache, und die Möglichkeit, dass dies noch mehr tun würden, wenn ihr Partner davon nichts mitbekommen würde, nutzt der Trickbetrüger Ray Elliot aus, um damit eine Menge Kohle zu machen. Er interagiert mit den Schwerenötern und bietet ihnen für Geld Alibis an, um ungeschoren fremdzugehen. Das Geschäft läuft prächtig und Ray holt Lola Davies mit ins Team, eine ehemalige Steuerberaterin, der ihr Job zu langweilig wurde.

AlibiEinem seiner Kunden passiert bei einem Intermezzo jedoch ein kleines Mißgeschick und er erwürgt seine Partnerin bei einem Sado-Maso-Spiel. Ray muss nun widerwillig den Hals hinhalten und sich ein Alibi aus den Fingern saugen... obwohl er sich vorgenommen hatte, keine Alibis für Verbrechen zu liefern. Das Alibi ist jedoch in keinster Weise wasserdicht und nun sind eine Menge Leute hinter Ray her. Der hintergangene Freund, ein mormonischer Profi-Killer, die Polizei und sogar der Vater des Täters wollen ihm an den Kragen. Mit der Hilfe von Lola versucht Ray den Showdown in einem Hotel sicher über die Bühne zu bringen und seine Gegenspieler alle gegeneinander auszuspielen.

Raffinierter Vertreter

AlibiVon außen betrachtet sieht Ray Elliot harmlos aus, doch hinter der Fassade sitzt ein geschickter, sehr weltgewandter Kopf, dessen Alibis vielen Männern und Frauen das Leben rettet. Es gibt klare Parallelitäten zu "Ocean's Eleven", zwar nicht in der Handlung, aber in dem coolen Auftreten des Hauptdarstellers und der gewitzten Dialoge. Doch an die Klasse von George Clooney und Brad Pitt reichen Steve Coogan (Ray Elliot) und Rebecca Romijn (Lola Davies) dann doch bei weitem nicht. Nichtsdestotrotz kann man mit dem Film schon etwas anfangen. Die Liebe fürs Detail, die der Film ab und zu und besonders am Ende zeigt, die durchweg guten Schauspieler und die vielen verschiedenen Charaktere machen den Film durchaus sehenswert.

Cast
Ray Elliot Steve Coogan
Lola Davies Rebecca Romijn
Wendell Hatch James Marsden
Robert Hatch James Brolin
Der Mormone Sam Elliott
Adelle Selma Blair
Hannibal John Leguizamo
Fazit
Eine Gaunerkomödie die nicht ganz an das Niveau von "Ocean's Eleven" oder "Ocean's Twelve" ''"" heranreicht, aber im guten Mittelfeld steht und einen Abend recht unterhaltsam füllen kann. /pp

alle Bilder © Tobis
Wertung
Action 1.5 von   5
Spannung 2.5 von   5
Humor 2.5 von   5
Romantik 1.5 von   5
Anspruch 2.5 von   5
Screenplay 2.5 von   5
Soundtrack 1.5 von   5
Bewertung: 6.0 von 10
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