Filmkritik zu Departed: Unter Feinden

Departed: Unter Feinden Departed: Unter Feinden Departed: Unter Feinden
Rivalismus in Boston

In Boston tobt seit Jahren der Krieg zwischen den Cops und der Iren-Mafia. Gangsterboss Costello ist seit Jahren der Anführer und hat es geschafft, den Großteil seiner Umgebung nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. So wie er es im Vorspann schon sagt, hat er es lieber, wenn die Gesellschaft ein Produkt von ihm ist, als andersherum. Damit dies auch schön so bleibt, hat er vorgesorgt. Im Alter von 12 Jahren wird Colin, ein unbedeutender Junge aus Boston, unter Costellos Fittiche genommen und wächst von da an unter Gangstern auf und wird dementsprechend auch von ihnen erzogen. Er beginnt jedoch im Auftrag von Costello eine Karriere bei der Polizei, die einen steilen Aufstieg erfährt. In den obersten Reihen der Bostoner Polizei sitzend, erfährt Colin von allen Plänen gegen Costello und kann ihn so immer wieder rechtzeitig warnen.

Auf die andere Seite des Gesetzes begibt sich Billy. Aus einer Familie mit kriminellem Hintergrund kommend, sehnt er sich nach einem "normalen" Leben. Doch kaum hat er seine Ausbildung bei der Polizei abgeschlossen, schicken ihn seine Vorgesetzten Queenan und Dignam als verdeckten Ermittler in Costellos Reihen. Die kleine, aber feine Aufnahmeprüfung schafft er und danach hält er sich unter Costellos engsten Leuten auf und nimmt auch an dem einen oder anderen Verbrechen teil.

Durch die Arbeit der beiden Maulwürfe erfahren beide Seiten, dass sie einen Spitzel der gegnerischen Seite in ihren Reihen haben. Deren Luft wird mit der Zeit immer dünner, da ihr gegnerischer Part mehr und mehr über den anderen herausfindet. Nun kommt es drauf an, wer geschickter agiert, klüger ist und den anderen zuerst ausschalten kann...

Schauspieler

Bei einer derartigen Besetzung, wie sie bei "The Departed" der Fall ist, kann im Grunde nicht mehr viel schief gehen. Jack Nicholson, Matt Damon, Leonardo DiCaprio, Mark Wahlberg, Martin Sheen, Alec Baldwin, das sind alles Namen die man kennt, und welche auch für ihre Leistungen bekannt sind. Hier geht jeder Schauspieler bis zum Äußersten und überzeugt vollkommen durch seine Darstellung. Man kann sicher sein, dass die Jury der Oscarverleihung bestochen wurden, wenn nicht mindestens 2 der aufgezählten Schauspieler nominiert werden.

Story

Trotz der großen Laufzeit von 155 Minuten gibt es nicht eine einzige Stelle, welche langweilig ist, oder der Zuschauer auch nur an etwas anderes als diesen Film denken kann. Man wird von dem Film mitgerissen und die Spannung könnte kaum stärker und anhaltender sein. Da dies ein Remake von "Infernal Affairs", einem sehr erfolgreichen asiatischen Film, ist gibt es verständlicherweise Parallelen zu diesem, doch Martin Scorcese gibt dem Film genug Eigenleben, dass er mit dem Original locker mithalten kann.

Fazit
"The Departed" besticht durch eine fantastische Story, einen sehr guten Soundtrack, exzellenten Schauspielern und einer guten Kamera. Einer der besten Filme 2006! /pp

alle Bilder © Warner


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:The Departed
Land/Jahr:USA 2006
Genre:Thriller
Regie:Martin Scorsese
Drehbuch:William Monahan
Musik:Howard Shore
Studio:Warner
FSK:
ab 16
Länge:155 min.
Awards/Preise:2007 Oscar für bestes adaptiertes Drehbuch, und für bester Film des Jahres, und beste Regie
2007 Golden Globe für beste Regie
2008 Grammy für besten Soundtrack in einem Spielfilm
Deutschlandstart:07.12.2006
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  
Script zum Film:

Produkte

Schauspieler und Rollen

Matt Damon Matt Damon
als "Colin Sullivan"
Jack Nicholson Jack Nicholson
als "Frank Costello"
Mark Wahlberg Mark Wahlberg
als "Sean Dignam"
Martin Sheen Martin Sheen
als "Queenan"
Ray Winstone Ray Winstone
als "Mr. French"
Vera Farmiga Vera Farmiga
als "Madolyn"

Verbindungen

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