Filmkritik zu Das Streben nach Glück

Das Streben nach Glück Das Streben nach Glück Das Streben nach Glück
Ein Mann, ein Ziel

Chris Gardner verkauft Knochendichtemessgeräte in San Francisco mit sehr begrenzten Erfolg. Seine Frau schiebt Doppelschichten am Stück so dass die Beiden Miete, Essen und Kindertagesstätte für ihren Sohn bezahlen können, doch der Zustand ist nicht mehr länger tragbar, also verlässt Chris' Frau ihn und den Sohn um in New York ihr Glück zu versuchen.
Mehr oder weniger zufällig sieht Chris die Ausschreibung für ein Praktikum bei einer Marklerfirma und bewirbt sich umgehend. Das Praktikum ist unbezahlt und nur einer der vielen Praktikanten bekommt später eine feste Anstellung und Gehalt. Während er bei der Marklerfirma mit seiner sowieso schon knappen Zeit gut vorankommt, verschlechtern sich die Umstände seines Privatlebens zunehmend, er kann die Miete nicht zahlen, zieht mit seinem Sohn in ein Motel und als er auch dort rausfliegt müssen die Beiden in Obdachlosenstätten Asyl suchen...

Amerikanischer Traum

Vom Knochendichtemessgerätverkäufer zum Millionär. Die wahre Geschichte um Chris Gardner ist wohlmöglich der Inbegriff des amerikanischen Traums und ereignete sich in den 80er Jahren ähnlich wie im Film dargestellt. Auch das Ende ist wohl kein Geheimnis...Chris schafft den Durchbruch und leistet sich heute Penthäuser in grossen Städten, reichlich teure Autos und muss wohl nie wieder Hunger leiden.

Will Smith und sein Sohn

Will Smith hat sich in seiner Karriere zu einem reiferen Schauspieler weiterentwickelt, war er vor nicht allzu langer Zeit noch der lustige Schwarze für Komödien und Actionfilme, mustert er sich zum seriösen, erwachsenen Schauspieler der auch ernste Rollen überzeugend spielen kann.
Erstmals spielt auch der Sohn von Will Smith, Jaden Smith neben seinem Vater und gibt einen guten Einstand. Neben den beiden Smith macht auch Thandie Newton, die die gestresste Frau von Chris Gardner spielt eine durchweg gute Figur.

Bankability

Der Film hat überraschenderweise in den USA mehr eingespielt als erwartet wurde und daran ist mit grosser Sicherheit nicht zuletzt Will Smith Schuld. Will Smith hat die sogenannte "Bankability", die jeden Film in dem er mitspielt zu Rekordeinspielergebnissen verhilft. Will ist nicht nur in den USA sondern dank seiner lockeren Art auch außerhalb sehr beliebt und kommt sympathisch beim Publikum an.

Fazit
Dank der guten Schaupieler und der motivierenden Story ist Das Streben nach Glück ein durchaus sehenswerter Film, Spannung kann wegen des bereits bekannten Ausgangs nicht erwartet werden. Eine gute, optimistische Abendunterhaltung bietet der Film aber allemal. /dd

alle Bilder © Sony Pictures


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:The Pursuit of Happyness
Land/Jahr:USA 2006
Genre:Drama
Regie:Gabriele Muccino
Drehbuch:Steven Conrad
Musik:Andrea Guerra
Studio:Sony Pictures
FSK:
ab 0
Länge:118 min.
Deutschlandstart:18.01.2007
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

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Schauspieler und Rollen

Will Smith Will Smith
als "Christopher Gardner"
Thandie Newton Thandie Newton
als "Linda"
Jaden Smith Jaden Smith
als "Christopher"
Brian Howe Brian Howe
als "Jay Twistle"
James Karen James Karen
als "Martin Frohm"
Dan Castellaneta Dan Castellaneta
als "Alan Frakesh"
Kurt Fuller Kurt Fuller
als "Walter Ribbon"

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