Filmkritik zu Rocky Balboa
Die letzte Runde
Rocky Balboa, mittlerweile in den Mittfünfzigern angekommen, hat die Boxhandschuhe von vor Jahren an den Nagel gehangen und unterhält jetzt ein Restaurant in Philadelphia. Seine Frau Adrian starb an Krebs und nun lebt Rocky nur noch in der Vergangenheit und denkt oft an die besseren Zeiten zurück. Durch einen animierten Computerfight jedoch, in der er den amtierenden Schwergewichts-Weltmeister Mason "The Line" Dixon besiegt, fangen seine Zweifel an sich selber an zu schwinden. Dixon, dessen Stolz natürlich verletzt wurde und welcher nach einer Herausforderung sucht, da er so gut alle Kontrahenten in seiner Gewichtsklasse besiegt hat, bietet Rocky einen Schaukampf in Las Vegas an.
Rocky willigt nach kurzer Überlegenszeit ein und bald darauf beginnt das Training mit seinem Sohn und Paulie. Der Eifer und das Streben nach dem Sieg ist groß und als der erste Gong ertönt, fühlt sich Rocky wieder wie der Alte...
Story
"Rocky Balboa" orientiert sich viel mehr an den mehr düsteren ersten beiden Teilen als an dem eher actionreichen 3. und 4. Teil. Die Hauptbetonung des Films liegt jetzt nichtmehr beim Training oder beim Endkampf, sondern eher an der Darstellung der Charaktere und deren Probleme. Während nur ca 1/4 der Spielzeit Trainings- und Kampfszenen umfassen, befasst sich die restliche Zeit mit mehr oder weniger sinnvollen Nebenplots. Man merkt, dass Stallone kein geborener Drehbuchautor ist, doch auch, dass er alles gegeben hat. Die Darstellung seines alternden Heldens mitsamt seinen Problemen und seinem Wunschdenken an die alten Zeiten ist verständlich und auch nicht zu langatmig. Man muss natürlich die ersten Teile gesehen haben, sonst hat man vom 6. Teil nicht viel.
Die Kampfszenen erinnern an alten Zeiten, verlieren jedoch etwas an Authentizität im Vergleich zu den ersten Teilen, was wohl etwas mit Stallones Alter und auch der Anpassung des Kampfes an modernere Standards zu tun hat. Doch Stallone hat sich in Topform trainiert und einen Körper erreicht von dem die meisten 60-jährigen nur träumen können. Stallone übernahm desweiteren große Verantwortung als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller und machte seine Sache im Gesamtpaket ganz gut.
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Rocky Balboa, mittlerweile in den Mittfünfzigern angekommen, hat die Boxhandschuhe von vor Jahren an den Nagel gehangen und unterhält jetzt ein Restaurant in Philadelphia. Seine Frau Adrian starb an Krebs und nun lebt Rocky nur noch in der Vergangenheit und denkt oft an die besseren Zeiten zurück. Durch einen animierten Computerfight jedoch, in der er den amtierenden Schwergewichts-Weltmeister Mason "The Line" Dixon besiegt, fangen seine Zweifel an sich selber an zu schwinden. Dixon, dessen Stolz natürlich verletzt wurde und welcher nach einer Herausforderung sucht, da er so gut alle Kontrahenten in seiner Gewichtsklasse besiegt hat, bietet Rocky einen Schaukampf in Las Vegas an.
Rocky willigt nach kurzer Überlegenszeit ein und bald darauf beginnt das Training mit seinem Sohn und Paulie. Der Eifer und das Streben nach dem Sieg ist groß und als der erste Gong ertönt, fühlt sich Rocky wieder wie der Alte...
Story
"Rocky Balboa" orientiert sich viel mehr an den mehr düsteren ersten beiden Teilen als an dem eher actionreichen 3. und 4. Teil. Die Hauptbetonung des Films liegt jetzt nichtmehr beim Training oder beim Endkampf, sondern eher an der Darstellung der Charaktere und deren Probleme. Während nur ca 1/4 der Spielzeit Trainings- und Kampfszenen umfassen, befasst sich die restliche Zeit mit mehr oder weniger sinnvollen Nebenplots. Man merkt, dass Stallone kein geborener Drehbuchautor ist, doch auch, dass er alles gegeben hat. Die Darstellung seines alternden Heldens mitsamt seinen Problemen und seinem Wunschdenken an die alten Zeiten ist verständlich und auch nicht zu langatmig. Man muss natürlich die ersten Teile gesehen haben, sonst hat man vom 6. Teil nicht viel.
Die Kampfszenen erinnern an alten Zeiten, verlieren jedoch etwas an Authentizität im Vergleich zu den ersten Teilen, was wohl etwas mit Stallones Alter und auch der Anpassung des Kampfes an modernere Standards zu tun hat. Doch Stallone hat sich in Topform trainiert und einen Körper erreicht von dem die meisten 60-jährigen nur träumen können. Stallone übernahm desweiteren große Verantwortung als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller und machte seine Sache im Gesamtpaket ganz gut.
Fazit
"Rocky Balboa" ist zwar kein Meisterwerk, aber weit besser als der missratene 4. und 5. Teil und kommt fast an das Niveau der ersten Filme heran.
palle Bilder © Fox
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Rocky Balboa |
| Land/Jahr: | USA 2006 |
| Genre: | Drama, Sport |
| Regie: | Sylvester Stallone |
| Drehbuch: | Sylvester Stallone |
| Studio: | Fox |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 102 min. |
| Deutschlandstart: | 08.02.2007 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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