Filmkritik zu Hostel 2

Hostel 2 Hostel 2 Hostel 2
wunderschöne Schlachterei ..äh.. Slowakei

Schon wieder werden ein paar amerikanische Rucksacktouristen, diesmal von Italien aus in ein kleines Städtchen in der Slowakei geführt. Dasselbe, das schon im ersten Teil der Quälorgie etliche Reisende mit seinen Machenschaften in den Tod trieb. Nur dieses mal blickt man noch ein kleines bisschen tiefer in den Kaninchenbau. Alles wird nämlich in einem riesengroßen, weltumspannenden Rahmen organisiert, über Internetauktionen werden die nächsten Opfer für "horrende" Summen ersteigert. Als Käufer kommen nur Leute in Frage, die es sich auch leisten können, jedoch sind es Menschen aus jedem erdenklichen Umfeld, seien es nun ein Geschäftsmann, ein Anwalt, Väter oder Mütter. Viele fröhnen dem unbekümmerten Schlachten gegen Geld. Als die Touristen/Opfer in der Slowakei ankommen, merkt die schöne und reiche Beth schon bald, dass mit dem ganzen Dorf und den Leuten etwas nicht stimmt. Nicht lange dauert es, da wird diese Ahnung zur bitterbösen Realität, als sie sich allein in einem Schwimmbad wiederfindet und bald verfolgt wird, denn so schön die Anfangszeit des Urlaubs auch war, geht's ab jetzt ans "Eingemachte".

Hostel 1.01

Das Problem des zweiten Teils von Hostel ist eindeutig, dass es nur ein weiteres Sequel mit neuen Personen ist. Computerspieler würden nicht "zweiter Teil" sagen, sondern "Add-On". Die gesamte Geschichte ist ziemlich gleich zu der ersten, man könnte meinen, nur die Geschlechter der Charaktere wurden geändert. Dazu kommen noch sehr viel weniger Gewaltdarstellungen als man es von einem neuen, noch besseren Teil ZWEI der Quälreihe erwartet hätte. Für einen richtig guten Horrorfilm hält sich das Geschehen auch viel zu sehr mit einführenden Anfangsschwafeleien auf, bis der eigentliche Horrorfilmteil beginnt. Der Gore-Effekt bleibt eigentlich fast vollständig aus.
Mit von der Partie einige etwas bekanntere Schauspieler, die dem Zuschauer auch schnell Zugang zu den Charakteren verschaffen können, wie z.B. Heather Matarazzo oder Richard The Sentinel Burgi, der den erfolgreichen aber völlig abgefreakten Businessman, der auf den ultimativen Kick aus ist, ziemlich gut darstellt.
Ein Pluspunkt, der allerdings nicht über die Gesamtgestalt des Films hinwegtäuschen kann.

Fazit
Hostel 2 bietet nichts Neues, keine überaus dramatischen und ekeligen Szenen, nichts wirklich Spannendes, was man nicht vorausahnen könnte. Alles in allem ein zweiter Teil, der natürlich auf den Erstlingserfolg ($150 mio.) gedreht werden musste, aber in der Umsetzung nicht an seinen Vorgänger anschließen kann. /ww

alle Bilder © Sony Pictures


Cinefreaks Wertung:


 

Neuigkeiten zum Film

Fakten

Originaltitel:Hostel: Part II
Land/Jahr:USA 2007
Genre:Horror
Regie:Eli Roth
Drehbuch:Eli Roth
Studio:Sony Pictures
Deutschlandstart:14.06.2007
Internetseiten:
Trailer(High/Low):  /  

Produkte

Schauspieler und Rollen

Stanislav Ianevski Stanislav Ianevski
als "Miroslav"
Milan Knazko Milan Knazko
als "Sasha"
Vera Jordanova Vera Jordanova
als "Axelle"
Richard Burgi Richard Burgi
als "Todd"
Bijou Phillips Bijou Phillips
als "Whitney"
Lauren German Lauren German
als "Beth"

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