Filmkritik zu Alpha Dog
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Möchtegern-Pimp
Der junge Johnny Truelove hat es in seinem kleinen Städtchen in Südkalifornien recht weit gebracht. Er hat ein eigenes Haus in dem er mit seinen Freunden und Untergebenen ständig wilde Parties feiert und ist einer der einflussreichsten Drogendealer der Stadt. Doch da gibt es ein Problem, denn einer seiner Kunden, Jack Mazursky, schuldet ihm noch einen Batzen Geld, kann diesen jedoch nicht zahlen. Zwischen den beiden entwickelt sich ein heftiger Streit, und um Druck zu machen, entführt Johnny Jack's jüngeren Bruder Zack. Diesem, gelangweilt von seinem Leben unter Mutter's Aufsicht, kommt das ganz gelegen. Von seinen Kidnappern wird er zu Parties mitgenommen und freundet sich mit Johnny's besten Kumpel Frankie an, dessen Aufgabe es ist, ihn zu bewachen. Doch die Polizei ist schon fleißig bei der Arbeit und als es Johnny zu eng mit der ganzen Sache wird, entwickelt sich der unüberlegte Streich in eine Tragödie.
Wannabe-Gangster Alltag
Nunja, die Geschichte ist in wenigen Sätzen erzählt und auch sonst gibt es keine Überraschungen oder raffinierte Wendungen in der Storyline. Der Film basiert auf der Voranschreitung der Geschichte und soll die Spannung möglichst hoch halten, um am Ende dann zu explodieren. Doch während das Ende überzeugen kann und es noch einmal sehr spannend wird, werden dem Zuschauer im Großteil des Films nur lauwarme, sich wiederholende Partyszenen gezeigt, natürlich im für die heutige Jugendszene typischen "Alter ey"- sowie "Auf jeden!"- Slang. Spannung kommt da nur sehr selten auf und es überkommt dem Zuschauer der Gedanke, dass Nick Cassavetes diese Szenen nur als Lückenfüller nutzte um möglichst schnell zum Ende zu springen.
Schauspielerisch gibt es ein paar kleine Lichter im Dunkeln, doch keinen herausragenden Stern. Bruce Willis verleiht dem Film etwas von seinem Charme, auch wenn seine Rolle als Vater des eigentlichen Bösewichts doch recht klein ausgefallen ist. Sharon Stone hat zwar mehr Möglichkeiten zur Verfügung, kann jedoch nur bedingt erfreuen. Vor allem eine der letzten Szenen, in einem Fat Suit, ist total überflüssig und kommt eher lächerlich daher als seriös. Justin Timberlake dagegen kann, dafür dass es seine erste professionelle Rolle als Schauspieler ist, überzeugen. Seine mit der Zeit zunehmenden Zweifel und Verunsicherungsgefühle kommen glaubwürdig rüber.
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Der junge Johnny Truelove hat es in seinem kleinen Städtchen in Südkalifornien recht weit gebracht. Er hat ein eigenes Haus in dem er mit seinen Freunden und Untergebenen ständig wilde Parties feiert und ist einer der einflussreichsten Drogendealer der Stadt. Doch da gibt es ein Problem, denn einer seiner Kunden, Jack Mazursky, schuldet ihm noch einen Batzen Geld, kann diesen jedoch nicht zahlen. Zwischen den beiden entwickelt sich ein heftiger Streit, und um Druck zu machen, entführt Johnny Jack's jüngeren Bruder Zack. Diesem, gelangweilt von seinem Leben unter Mutter's Aufsicht, kommt das ganz gelegen. Von seinen Kidnappern wird er zu Parties mitgenommen und freundet sich mit Johnny's besten Kumpel Frankie an, dessen Aufgabe es ist, ihn zu bewachen. Doch die Polizei ist schon fleißig bei der Arbeit und als es Johnny zu eng mit der ganzen Sache wird, entwickelt sich der unüberlegte Streich in eine Tragödie.Wannabe-Gangster Alltag
Nunja, die Geschichte ist in wenigen Sätzen erzählt und auch sonst gibt es keine Überraschungen oder raffinierte Wendungen in der Storyline. Der Film basiert auf der Voranschreitung der Geschichte und soll die Spannung möglichst hoch halten, um am Ende dann zu explodieren. Doch während das Ende überzeugen kann und es noch einmal sehr spannend wird, werden dem Zuschauer im Großteil des Films nur lauwarme, sich wiederholende Partyszenen gezeigt, natürlich im für die heutige Jugendszene typischen "Alter ey"- sowie "Auf jeden!"- Slang. Spannung kommt da nur sehr selten auf und es überkommt dem Zuschauer der Gedanke, dass Nick Cassavetes diese Szenen nur als Lückenfüller nutzte um möglichst schnell zum Ende zu springen.
Schauspielerisch gibt es ein paar kleine Lichter im Dunkeln, doch keinen herausragenden Stern. Bruce Willis verleiht dem Film etwas von seinem Charme, auch wenn seine Rolle als Vater des eigentlichen Bösewichts doch recht klein ausgefallen ist. Sharon Stone hat zwar mehr Möglichkeiten zur Verfügung, kann jedoch nur bedingt erfreuen. Vor allem eine der letzten Szenen, in einem Fat Suit, ist total überflüssig und kommt eher lächerlich daher als seriös. Justin Timberlake dagegen kann, dafür dass es seine erste professionelle Rolle als Schauspieler ist, überzeugen. Seine mit der Zeit zunehmenden Zweifel und Verunsicherungsgefühle kommen glaubwürdig rüber.Cast
| Johnny Truelove | Emile Hirsch |
| Frankie Ballenbacher | Justin Timberlake |
| Zack Mazursky | Anton Yelchin |
| Elvis Schmidt | Shawn Hatosy |
| Jake Mazursky | Ben Foster |
| Sonny Truelove | Bruce Willis |
Eigenschaften
- vorhersehbar
- zu langatmig
Fazit
"Alpha Dog" kann zwar mit einem guten Ende aufkommen, der langwierige und stereotype Mittelteil hingegen macht den Film nicht explizit sehenswert.
palle Bilder © Concorde
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Wertung
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