Filmkritik zu Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme
Chuck und Larry
..sind zwei Feuerwehrmänner mit Leib und Seele. Die beiden und ihr Einsatzteam halten stets zusammen, selbst in den brenzligsten Situationen. Als dann eines Tages ein Einsatz den beiden fast ihr Leben kostet macht sich Larry große Sorgen um seine Kinder, die, wenn er sterben würde, niemanden mehr hätten, da seine Frau vor 3 Jahren starb. Um nicht seinen Beruf bei der NY-Feuerwehr aufzugeben hat er die geniale Idee, dass er mit Chuck nicht nur eine Lebensgemeinschaft bilden sondern beide gemeinsam heiraten sollten, damit die Versorgungsansprüche bei Larrys möglichem Tod an Chuck übergehen und er somit für die 2 Kinder sorgen kann.
So genial, so witzig
Chuck, DER Mr. Februar, ein unbestrittener Frauenschwarm, ist von der Idee anfangs überhaupt nicht begeistert, und macht nur deshalb mit, weil er ein gutes Gewissen hat, dass alles geheim bleibt und niemand jemals über den Schwindel erfahren wird. Doch weit gefehlt, schon bald haben die beiden mit der Aufsichtsbehörde und dem überaus peniblen Fitzer zu tun, der ab sofort ihr gesamtes Leben beobachtet, um auch nur bei dem kleinsten Anzeichen von Betrügerei den Schwindel auffliegen zu lassen. Davon eingeschüchtert, lassen sich beide von einer Anwältin vertreten. Der hinreißenden Alex.
Nicht nur weil er sich von ihr angezogen fühlt, hat es Chuck schwer auf schwul zu tun. Er muss ab sofort mit Larry zusammenleben und beide müssen miteinander klar kommen, was sich als nichtschwules verheiratetes Schwulenpaar ab und zu auch mal als schwer herausstellt. Vor allem in der Öffentlichkeit und auf der Feuerwache stellen sich prompt zwischenmenschliche Komplikationen ein.
Hier bezieht der Film ganz klar Position zu dem Thema "Homosexualität" in dem heute immer noch recht prüden Amerika. Kurz nach dem Outing der beiden stehen die ehemals besten Freunde auf der Wache ihnen plötzlich nicht mehr zur Seite, sondern machen nur noch Witze und distanzieren sich zusehens von ihnen. Sowie auf einer Party für Homosexuelle, vor dessen Tür ein Mob gegen das Schwulsein demonstriert, als müsste die Welt von der Homosexualität befreit werden.
Jessica Biel gibt eine fabulöse Anwältin, die auch (oder gerade) in einem Katzenkostüm einfach atemberaubend aussieht. Was sie wohl dachte, als sie die Szene mit Adam Sandler, der ihr an ihre Brüste fassen soll, im Drehbuch las?
Wir wissen es nicht, aber eines steht fest, der Mann ist einfach nur zu beneiden.
Fazit
Chuck und Larry sind wirklich wie Feuer und Flamme, eine nicht schwule
Freundschaft, die auf der Kinoleinwand grandios besteht und das Zwerchfell
der Zuschauer zum beben bringt. Sehr zu empfehlen.
walle Bilder © Universal
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | I Now Pronounce You Chuck and Larry |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Komödie |
| Regie: | Dennis Dugan |
| Drehbuch: | Barry Fanaro, Alexander Payne |
| Musik: | Rupert Gregson-Williams |
| Studio: | Universal |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 115 min. |
| Deutschlandstart: | 27.09.2007 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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