Filmkritik zu Next
Zeitreisender mit Dackelblick
Cris Johnson hat schon seit seiner Geburt die Fähigkeit 2 Minuten in die Zukunft zu sehen, doch nur sein unmittelbares Umfeld. Doch in einer ungewohnten Vision sieht er, wie er eine hübsche Frau zu einer bestimmten Uhrzeit in einem Café kennenlernt, doch welcher Tag dies ist weiß er nicht. Seitdem sitzt er jeden Tag zu der Uhrzeit in dem Café und wartet. Die sonstige Zeit nutzt er seine Fähigkeiten aus, um in Las Vegas als Zauberer zu arbeiten oder in den Casinos unauffällige Gewinne abzustauben. Doch mit der Zeit werden diese Misstrauisch und auch FBI-Agentin Callie Ferris wird auf den Trickser aufmerksam, denn sie hofft mit seinen Fähigkeiten einen nuklearen Atomschlag zu verhindern. Doch Cris ist an alledem weniger interessiert, bis die Terroristen unter Führung von Mr. Smith seine im Café kennengelernte neue Liebe Liz entführen.
Story
Die Grundidee des Films ist ganz interessant, obwohl Zeitreisen nun wirklich nichts Neues mehr sind und eine ähnliche Version in "Minority Report" schon gezeigt wurde. Doch Lee Tahamori gestaltet die Szenen, in denen Nicolas Cage seine Fähigkeit anwendet recht unterhaltsam und abwechslungsreich. Abgesehen davon ist der Storyverlauf und die Charakterentwicklung recht kurz geraten. In der Übergangsphase wird uns eine eher durchschnittliche Lovestory zwischen Nicolas Cage und einer bezaubernden Jessica Biel gezeigt, doch die beiden machen das Beste aus ihren knapp bemessenen Möglichkeiten.
Effekte und Schauspieler
Die Actionszenen sind nicht atemberaubend, aber solide und passen sich dem flotten Tempo des Films an. Nicolas Cage zeigt wieder sein unglaubliches Anpassungsvermögen und macht wie immer eine gute Figur in seiner Rolle. Jessica Biel ist hübsch anzusehen und spielt ihre kleine Rolle auch gut, da wäre mehr möglich gewesen während Julianne Moore's Rolle eher an "Hannibal" erinnert, doch hier spielt sie eher gelangweilt und man kann mit ihr keine richtige Sympathie entwickeln. Thomas Kretschmann, der erfolgreichste deutsche Schauspieler in Hollywood nebenbei bemerkt, bleibt in seiner Rolle als Bösewicht eher unterfordert und hinterlässt so einen recht blassen Eindruck.
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Cris Johnson hat schon seit seiner Geburt die Fähigkeit 2 Minuten in die Zukunft zu sehen, doch nur sein unmittelbares Umfeld. Doch in einer ungewohnten Vision sieht er, wie er eine hübsche Frau zu einer bestimmten Uhrzeit in einem Café kennenlernt, doch welcher Tag dies ist weiß er nicht. Seitdem sitzt er jeden Tag zu der Uhrzeit in dem Café und wartet. Die sonstige Zeit nutzt er seine Fähigkeiten aus, um in Las Vegas als Zauberer zu arbeiten oder in den Casinos unauffällige Gewinne abzustauben. Doch mit der Zeit werden diese Misstrauisch und auch FBI-Agentin Callie Ferris wird auf den Trickser aufmerksam, denn sie hofft mit seinen Fähigkeiten einen nuklearen Atomschlag zu verhindern. Doch Cris ist an alledem weniger interessiert, bis die Terroristen unter Führung von Mr. Smith seine im Café kennengelernte neue Liebe Liz entführen.
Story
Die Grundidee des Films ist ganz interessant, obwohl Zeitreisen nun wirklich nichts Neues mehr sind und eine ähnliche Version in "Minority Report" schon gezeigt wurde. Doch Lee Tahamori gestaltet die Szenen, in denen Nicolas Cage seine Fähigkeit anwendet recht unterhaltsam und abwechslungsreich. Abgesehen davon ist der Storyverlauf und die Charakterentwicklung recht kurz geraten. In der Übergangsphase wird uns eine eher durchschnittliche Lovestory zwischen Nicolas Cage und einer bezaubernden Jessica Biel gezeigt, doch die beiden machen das Beste aus ihren knapp bemessenen Möglichkeiten.
Effekte und Schauspieler
Die Actionszenen sind nicht atemberaubend, aber solide und passen sich dem flotten Tempo des Films an. Nicolas Cage zeigt wieder sein unglaubliches Anpassungsvermögen und macht wie immer eine gute Figur in seiner Rolle. Jessica Biel ist hübsch anzusehen und spielt ihre kleine Rolle auch gut, da wäre mehr möglich gewesen während Julianne Moore's Rolle eher an "Hannibal" erinnert, doch hier spielt sie eher gelangweilt und man kann mit ihr keine richtige Sympathie entwickeln. Thomas Kretschmann, der erfolgreichste deutsche Schauspieler in Hollywood nebenbei bemerkt, bleibt in seiner Rolle als Bösewicht eher unterfordert und hinterlässt so einen recht blassen Eindruck.
Fazit
"Next" ist trotz ein paar Schwächen ein interessanter, rasanter Science Fiction- Film, den man sich unter anderem durch Nicolas Cage's gute Darstellung getrost ansehen kann.
palle Bilder © Universal
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Next |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Science Fiction, Thriller |
| Regie: | Lee Tamahori |
| Drehbuch: | Phillip K. Dick, Gary Goldman, Jonathan Hensleigh, Paul Bernbaum |
| Musik: | Mark Isham |
| Studio: | Universal |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 96 min. |
| Deutschlandstart: | 19.07.2007 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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