Filmkritik zu Superbad
Alkoholjagd bis tief in die Nacht
Seth und Evan sehen den letzten Wochen ihrer Highschool-Zeit mit gemischten Gefühlen entgegen. Seit klein auf Freunde, werden sie auf verschiedene Colleges gehen ihre Wege werden sich so trennen. Deswegen soll nochmal richtig die Sau rausgelassen werden und vor allem der sexuelle Part soll dabei nicht zu kurz kommen, denn die Frischlinge wollen, bevor sie aufs College kommen, auf jeden Fall Erfahrung sammeln. Während Seth mit der schönen Jules liebäugelt und Evan schon fast einen Stein im Brett bei Becca hat, bahnt sich die letzte Party ihres Highschool-Lebens an. Seth wird auch eingeladen und bietet sogleich an, Unmengen an Alkohol für die ganze Party zu besorgen. Helfen soll ihm dabei Halb-Kumpel Fogell, welcher in letzter Zeit mit seinem neuen gefälschten Ausweis geprahlt und so den Stoff besorgen soll. Dadurch beginnt eine ganze Lawine von Problemen, welche Seth's und Evan's letzte Chance zu zerstören droht.Die Macher von "Jungfrau (40), männlich, sucht..." und "Beim ersten Mal" waren hier wieder am Werk und erschaffen eine abgedrehte und lustige Komödie, welche mit ausgefallenen Charakteren Punkten kann. Dabei ist die Grundidee nicht einmal etwas Neues und die Story noch weniger. Im typischen "American Pie"-Stil versuchen ein paar Freunde vor dem College noch zum Stich zu kommen, was natürlich erst ins totale Chaos ausbricht. "Superbad" ist da eher eine Abfolge von kuriosen Running-Gags, welche miteinander verbunden werden. Doch in diesem Punkt ist der Film sehr gut und auch die Charaktere, welche auf den ersten Anschein so normal erscheinen, sind durch ihre Schauspieler originell umgesetzt und teilweise total abgedreht wie Fogell beispielsweise.
Jonah Hill bildet das Zentrum des gesamten Films und sorgt daher schon für einige Lacher wie Seth Rogen in "Beim ersten Mal". Seine hektische und lustige Art ist teilweise urkomisch, was genau den Gegenpart zu seinem Kumpel Evan alias Michael Cera bildet. Dieser ist eher der ruhige Typ und versucht die Dinge mit Verstand in die Hand zu nehmen. Der schrillste Part geht jedoch an Christopher Mintz-Plasse mit seiner Rolle als Fogell, dem Nerd aus der Nachbarschaft. Dem schlacksigen Freak auf seiner Jagd nach dem Alkohol und in der Fahrt im Polizeiauto zu beobachten macht wahrlich Spaß.
Fazit
"Superbad", der kleine Bruder von "Beim ersten Mal", sorgt für einen sehr unterhaltenden Abend, kommt jedoch nicht ganz an das Niveau seines großen Bruders heran.
palle Bilder © Sony Pictures
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | Superbad |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Komödie |
| Regie: | Greg Mottola |
| Drehbuch: | Seth Rogen, Evan Goldberg |
| Musik: | Lyle Workman |
| Studio: | Sony Pictures |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 113 min. |
| Deutschlandstart: | 02.10.2007 |
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