Filmkritik zu Keinohrhasen
Liebe während Sozialstunden
Ludo und sein Fotograf Moritz arbeiten bei der "BLATT"-Zeitung und sind für die schäbigsten Klatsch- und Tratschgeschichten zuständig. Als sie dann aber Hochzeitscrasher auf der Verlobungsfeier von Wladimir Klitschko spielen, wird Ludo zu 300 Sozialstunden in einem Kinderhort verdonnert. Der sonst so coole "Journalist" kann aber eigentlich nichts mit Kindern anfangen und als seine Chefin im Kinderhort auch noch eine alte Schulkameradin Anna ist, die er immer liebevoll geärgert hat, scheint seine Strafe komplett zu sein.Anna und Ludo
So unterschiedlich ihre Charaktere auch sein mögen, zwischen den Beiden, wie könnte es in einer Liebesgeschichte anders sein, funkt es. Was nun beziehungstechnisch geschieht hat man schon tausend mal gesehen, bietet also nichts Innovatives, was nicht heißen soll, das die Geschicht nicht gut umgesetzt wurde.Die Stärken des Films liegen hauptsächlich in den lockeren Witzen und Dialogen, die zum Ende hin etwas dem Kitsch der Liebesgeschichte weichen müssen.
Fazit
Keinohrhasen ist eine witzige Liebesgeschichte mit guten Schauspielern, interessanten Charakteren, spritzigen Dialogen. Auf alle Fälle leichte Unterhaltung.
dalle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Keinohrhasen |
| Land/Jahr: | Deutschland 2007 |
| Genre: | Komödie, Romantik |
| Regie: | Til Schweiger |
| Drehbuch: | Til Schweiger, Anika Decker |
| Musik: | Dirk Reichardt |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 6 |
| Länge: | 115 min. |
| Deutschlandstart: | 20.12.2007 |
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