Filmkritik zu Liebe mich, wenn du dich traust
Top oder Flop?
In dem ersten Film von Yann Samuel, dem Regisseur von "Liebe mich, wenn du dich traust", geht es um eine Geschichte zwischen 2 Kindern, die sich in der Schule kennen lernen. Julian und Sophie leben zusammen in einer belgischen Stadt und gehen zusammen zur Schule. Julien wohnt zusammen mit seinen Eltern in einer etwas nobleren Gegend, während Sophie in einer Blockwohnung wohnt, dies ist auch der Grund, wieso sie von ihm verlangt, nie zu ihr nach Hause kommen.
Kurz vor dem Tod seiner Mutter, die an einer schweren Krankheit stirbt, bekommt Julian von ihr eine verzierte Dose geschenkt, auf der ein Karussell gemalt ist. Julian ist von dieser Dose total verzaubert und hält sie für einen echten Schatz. Dies ist auch der Grund, warum er sie immer bei sich trägt und nur mit seiner besten Freundin Sophie teilt.
Julian und Sophie beschließen ein Bündnis, dass sie sich von niemanden etwas sagen lassen und entwickeln ihr eigenes Spiel. Der, der die Dose besitzt, kann von dem anderen irgendetwas verlangen, egal wie skurril es ist. Dann muss man "Top" sagen, um die Wette anzunehmen, und wenn man gewinnt, bekommt man die Dose und kann von dem anderen etwas fordern. Unter anderem wird so die Handbremse des Schulbusses gelöst oder sehr obszöne Wörter im Unterricht laut ausgerufen.
Mit diesem Spiel reisen Julian und Sophie immer wieder in ihre eigene kleine Welt und machen sich über die Erwachsenen lustig, die nach ihrer Meinung immer wieder versuchen, ihnen den Spass zu verderben, was verständlich ist, denn Julian und Sophie fegen wie Orkan durch ihre Umgebung und machen andauern Ärger.
Julian und Sophie werden erwachsen, doch an ihrem Spiel hat sich nichts geändert, und so kommt es zu weiteren auffälligen Ereignissen im Schulhaus. Sophie liebt Julian und will ihm ihre Liebe mitteilen, doch für Julian ist es offensichtlich nur ein Spiel, denn er während Julian und Sophie sich küssen, sagt er "Top" und zerstört damit die Szene, da Sophie nun denkt, für ihn sei es nichts weiter als ein Spiel.
So geht es weiter und ist eine stetig wechselnde Kurve zwischen jubelnder Fröhlichkeit und niedergeschlagener Trauer.
Nach 4 Jahren Trennung treffen sie sich wieder und Julian lädt sie in ein vornehmes Restaurant. Er gaukelt ihr etwas von Verliebtheit vor und sagt ihr, dass er heiraten will. Sophie denkt natürlich sofort daran, dass er sie heiraten will, doch er verpasst ihr einen Schuss mit der Schrotflinte ins Herz, als er ihr sagt, dass sie seine Brautjungfer werden soll. Bald darauf verpatzt Sophie Julian's Hochzeit und dieser will sie dafür in einer Wette vom Zug überfahren lassen, doch Sophie kann sich rechtzeitig retten und verlangt in der nächsten Wette, dass sie sich 10 Jahre nicht sehen sollen.
Gesagt, getan. Für beide tritt nun der Alltag des Lebens wie Familie, Job und Karriere ein. Julian begeht dann doch noch den heiligen Bund der Ehe, hat 2 Kinder die ihn unentwegt zum Nervenkollaps schreien, und eine hohe Position auf dem Bau.
Sophie hingegen wird die Freundin eines Fußballers, der innerhalb dieser 10 Jahre immer erfolgreicher und berühmter wird. Sophie lebt in Saus und Braus und scheint Julian vergessen zu haben, doch der Schein trügt…
Das Ende müsst ihr euch selber anschauen, doch seit gewarnt, es ist 2 deutig und verwirrend..
Cast
Zuallererst soll gesagt sein, dass beide Hauptdarsteller ihre Rollen wirklich gut gespielt haben und so die schwache Handlung etwas ausmerzten.
Guillaume Canet spielt den erwachsenen Julian wirklich sehr gut rüber, man kann in ihm immer noch die Verspieltheit sehen, auch als er schon längst erwachsen ist, dreht sich bei ihm fast alles nur um Sophie.
Marion Cotillard spielt die erwachsene Sophie und hinkt ihrem Freund in Sachen schauspielerische Fähigkeiten nicht hinterher. Auch sie spielt ihre Rolle perfekt und bringt regelmäßig Gefühlseinlagen, die täuschend echt wirken.
Auch die anderen Schauspieler, die keine so großen Rollen hatten, wie Sophie und Julian als Kinder oder die Mutter von Julian brachten eine gute Leistung.
p
In dem ersten Film von Yann Samuel, dem Regisseur von "Liebe mich, wenn du dich traust", geht es um eine Geschichte zwischen 2 Kindern, die sich in der Schule kennen lernen. Julian und Sophie leben zusammen in einer belgischen Stadt und gehen zusammen zur Schule. Julien wohnt zusammen mit seinen Eltern in einer etwas nobleren Gegend, während Sophie in einer Blockwohnung wohnt, dies ist auch der Grund, wieso sie von ihm verlangt, nie zu ihr nach Hause kommen.
Kurz vor dem Tod seiner Mutter, die an einer schweren Krankheit stirbt, bekommt Julian von ihr eine verzierte Dose geschenkt, auf der ein Karussell gemalt ist. Julian ist von dieser Dose total verzaubert und hält sie für einen echten Schatz. Dies ist auch der Grund, warum er sie immer bei sich trägt und nur mit seiner besten Freundin Sophie teilt.
Julian und Sophie beschließen ein Bündnis, dass sie sich von niemanden etwas sagen lassen und entwickeln ihr eigenes Spiel. Der, der die Dose besitzt, kann von dem anderen irgendetwas verlangen, egal wie skurril es ist. Dann muss man "Top" sagen, um die Wette anzunehmen, und wenn man gewinnt, bekommt man die Dose und kann von dem anderen etwas fordern. Unter anderem wird so die Handbremse des Schulbusses gelöst oder sehr obszöne Wörter im Unterricht laut ausgerufen.
Mit diesem Spiel reisen Julian und Sophie immer wieder in ihre eigene kleine Welt und machen sich über die Erwachsenen lustig, die nach ihrer Meinung immer wieder versuchen, ihnen den Spass zu verderben, was verständlich ist, denn Julian und Sophie fegen wie Orkan durch ihre Umgebung und machen andauern Ärger.
Julian und Sophie werden erwachsen, doch an ihrem Spiel hat sich nichts geändert, und so kommt es zu weiteren auffälligen Ereignissen im Schulhaus. Sophie liebt Julian und will ihm ihre Liebe mitteilen, doch für Julian ist es offensichtlich nur ein Spiel, denn er während Julian und Sophie sich küssen, sagt er "Top" und zerstört damit die Szene, da Sophie nun denkt, für ihn sei es nichts weiter als ein Spiel.
So geht es weiter und ist eine stetig wechselnde Kurve zwischen jubelnder Fröhlichkeit und niedergeschlagener Trauer.
Nach 4 Jahren Trennung treffen sie sich wieder und Julian lädt sie in ein vornehmes Restaurant. Er gaukelt ihr etwas von Verliebtheit vor und sagt ihr, dass er heiraten will. Sophie denkt natürlich sofort daran, dass er sie heiraten will, doch er verpasst ihr einen Schuss mit der Schrotflinte ins Herz, als er ihr sagt, dass sie seine Brautjungfer werden soll. Bald darauf verpatzt Sophie Julian's Hochzeit und dieser will sie dafür in einer Wette vom Zug überfahren lassen, doch Sophie kann sich rechtzeitig retten und verlangt in der nächsten Wette, dass sie sich 10 Jahre nicht sehen sollen.
Gesagt, getan. Für beide tritt nun der Alltag des Lebens wie Familie, Job und Karriere ein. Julian begeht dann doch noch den heiligen Bund der Ehe, hat 2 Kinder die ihn unentwegt zum Nervenkollaps schreien, und eine hohe Position auf dem Bau.
Sophie hingegen wird die Freundin eines Fußballers, der innerhalb dieser 10 Jahre immer erfolgreicher und berühmter wird. Sophie lebt in Saus und Braus und scheint Julian vergessen zu haben, doch der Schein trügt…
Das Ende müsst ihr euch selber anschauen, doch seit gewarnt, es ist 2 deutig und verwirrend..
Cast
Zuallererst soll gesagt sein, dass beide Hauptdarsteller ihre Rollen wirklich gut gespielt haben und so die schwache Handlung etwas ausmerzten.
Guillaume Canet spielt den erwachsenen Julian wirklich sehr gut rüber, man kann in ihm immer noch die Verspieltheit sehen, auch als er schon längst erwachsen ist, dreht sich bei ihm fast alles nur um Sophie.
Marion Cotillard spielt die erwachsene Sophie und hinkt ihrem Freund in Sachen schauspielerische Fähigkeiten nicht hinterher. Auch sie spielt ihre Rolle perfekt und bringt regelmäßig Gefühlseinlagen, die täuschend echt wirken.
Auch die anderen Schauspieler, die keine so großen Rollen hatten, wie Sophie und Julian als Kinder oder die Mutter von Julian brachten eine gute Leistung.
Fazit
Die Story ist mittelmäßig, eher ein durchschnittlicher Liebesfilm, bei dem sich am Ende alles zum Guten wendet. Mal abgesehen davon, dass das Ende total unverständlich ist (2 alternative Enden!?), ist der Film schon am Anfang etwas kitschig. Doch die Schauspieler sind sehr gut, was die gesamte Wertung wieder etwas hebt.
Es ist ein mittelmäßiger Film, ich würde nicht zum Anschauen raten, würde aber auch nicht unbedingt zum Nichtanschauen raten!
palle Bilder © Alamode Film
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Jeux d`enfants |
| Land/Jahr: | Frankreich/Belgien 2003 |
| Genre: | Drama |
| Regie: | Yann Samuel |
| Drehbuch: | Yann Samuel, Jacky Cukier |
| Musik: | Philippe Rombi |
| Studio: | Alamode Film |
| Länge: | 93 min. |
| Deutschlandstart: | 12.08.2004 |
| Trailer(High/Low): | / |
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