Filmkritik zu Auf der anderen Seite

Auf der anderen Seite Auf der anderen Seite Auf der anderen Seite
Von Kriminalität, Verfolgung und Familie
Auf der anderen Seite ist ein Episodenfilm, der die Verwicklungen mehreren Personen, türkischer und deutscher Herkunft aufzeigt. Eigentlich gibt es drei Episoden, zwei davon spielen parallel und werden sequentiell gezeigt.
Ali Aksu, ein alter in Deutschland lebender Türke, bezahlt eine Prostituirte damit sie bei ihm lebt und ihm seine Wünsche erfüllt. Diese Prostituierte ist die Mutter eines in der Türkei aufgrund politischer Aktivitäten verfolgten Mädchens, die sich nach Deutschland flüchtet um Ihre Mutter zu suchen. Dort trifft sie die deutsche Studentin Charlotte bei der sie eine zeitlang wohnt. Zusammen beginnen sie die Suche, doch das Schicksal hat anderes mit ihnen vor...

Bestes Drehbuch?
Eine Geschichte, die an vielen Stellen stark an den Haaren herbeigezogen ist, um funktionieren zu können, wirkt einfach nicht authentisch. Die Episoden werden mit einleitenden Worten begonnen, die schon den Kern der Episode verraten und somit jegliche Überraschung zunichte machen.
An sich plätschert die Geschichte nur so vor sich hin ohne große Besonderheiten, nichts was man wirklich sehen müsste. Von den so groß angepriesenen, bewegenden Momenten konnte man nicht viel spüren. Man muss kein besonders kalter Mensch sein, um bei den vorhersehbaren Unglücken nicht mitfühlen zu können. Es gibt die ein oder andere gut gemachte Szene, wie die weinende Mutter von Charlotte in einem Hotelzimmer, die einen rühren könnten, würde der Rest der Geschichte nicht so langatmig die emotionale Wirkung verspielen.

Fazit
Unter dem Strich bleibt bei dem Film nichts. Keine besonderen Ereignisse, an die man sich nach dem Film noch erinnern könnte, nichts Neues, keine Innovation und gefühlsmäßig unterhalten kann der Film auch nur die, die bereit für langsame Geschichten sind, die das Leben jedoch sehr viel besser schreiben kann. /dd

alle Bilder © Pandora Film


Cinefreaks Wertung:


 

Fakten

Originaltitel:Yasamin kiyisinda
Land/Jahr:Deutschland 2007
Genre:Drama
Regie:Fatih Akin
Drehbuch:Fatih Akin
Musik:Shantel
Studio:Pandora Film
FSK:
ab 12
Länge:120 min.
Awards/Preise:Cannes 2007: Bestes Drehbuch
Deutschlandstart:27.09.2007
Internetseiten:

Produkte

Schauspieler und Rollen

Baki Davrak Baki Davrak
als "Nejat Aksu"
Nursel Köse Nursel Köse
als "Yeter Öztürk"
Tuncel Kurtiz Tuncel Kurtiz
als "Ali Aksu"
Nurgül Yesilçay Nurgül Yesilçay
als "Ayten Öztürk"
Hanna Schygulla Hanna Schygulla
als "Susanne Staub"
Patrycia Ziolkowska Patrycia Ziolkowska
als "Lotte Staub"

Drehorte


Alle Drehorte auf der Welt ansehen

Verbindungen

Verbindung zu anderen Filmen/Schauspielern suchen:

 

YouTube Videos zu Auf der anderen Seite

 
 

Bildergalerie

Auf der anderen Seite Auf der anderen Seite Auf der anderen Seite Auf der anderen Seite Auf der anderen Seite Auf der anderen Seite
alle Bilder © Pandora Film

Kommentare