Filmkritik zu Ein Schatz zum Verlieben
Er suchte, er fand, er barg
Finn ist seit den letzten 8 Jahren Schatzsucher auf einer Insel
in den Florida Keys. Er hat mit seiner Frau Tess nach vielen
Jahren der Recherche herausgefunden, wo in etwa eine spanische
Galeone mit Schätzen im Wert von mehreren Hundert Millionen Dollar
versunken ist. Da das Schiff der beiden gerade abgebrannt auf Grund liegt,
versucht er erstmal den reichen Multimillionär Nigel Honeycutt,
der mit seiner Jacht vor der Insel vor Anker liegt, für sich
zu gewinnen, um den Schatz, dessen Bestimmungsort er nun sicher
zu wissen meint, bergen zu können.So machen sich alle alsbald auf die Suche. Und mit alle ist auch der berüchtigte Bigg Bunny gemeint, dem Finn noch eine ganze Stange Geld für sein zerstörtes Boot schuldet, der ist nämlich auch scharf auf die Millionen. Ein Wettrennen mit harten Bandagen beginnt, das jedoch nur der gewiefteste Schatzsucher gewinnen kann.
Dream Team
Matthew McConaughey und Kate Hudson waren zusammen ja schon in der
Komödie "Wie werde ich ihn los in 10 Tagen" zu sehen. Auch in
"Ein Schatz zum verlieben" geben sie eine überzeugende Performance ab.
Klischees sind bekanntlich meistens nicht so gut, und wenn man sie dennoch einsetzt, dann möglichst "richtig", bzw. unauffällig, jedoch im Charakter der etwas zu naiv geratenen Gemma ist das nicht gelungen. Nur um ein paar Witze herauszuholen ist sie wirklich als reiches, hübsches Dummchen dargestellt.
Außerdem ist die Handlungsweise einiger Charaktere nicht immer nachvollziehbar, und einige Aktionen hätten auch einfach weggelassen werden können, wie z.B. dass Finn bei Bigg Bunny auftaucht, um ihm 10% des Schatzes anzubieten. Vorhersehbarer Ablauf, und komplett unnütze Aktion.
Einige Dinge sind, rückblickend betrachtet, sogar irgendwo unlogisch, z.B. Wieso das kaputte Tellerstück mit dem Familien-Emblem, das Finn auf die richtige Spur bringt, auf der einen Seite der Insel liegt, er jedoch irgendwann im Verlauf des Films herausfindet, dass sich das gesunkene Schiff auf der anderen Seite befindet.
Es gibt einen Part, bei dem sich alle über die Legende der gesunkenen "Aurelia" unterhalten. Diese Erklärungen, warum was wann passierte ist schon ziemlich verstrickt, trägt aber leider nicht zum höheren Anspruch des Films bei, sondern eher mehr zu einer kurzweiligen Verwirrung.
Nichtsdestotrotz bleibt der Film gut in Erinnerung und holt einen durchschnittlichen Eindruck mit der sonstigen Handlung heraus. Auch der gewählte Soundtrack ist gut gewählt.
Fazit
"Ein Schatz zum verlieben" ist ein gut gemachter Film über
Schatzsuche mit einigen Verwicklungen. Es bedient sich leider aber
zu vieler Klischees und die Handlung ist etwas zu flach, und deshalb
bleibt der Film nur leichte Unterhaltung für zwischendurch.
walle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Fool's Gold |
| Land/Jahr: | USA 2008 |
| Genre: | Abenteuer |
| Regie: | Andy Tennant |
| Drehbuch: | John Claflin, Daniel Zelman |
| Studio: | Warner |
| Länge: | 112 min. |
| Deutschlandstart: | 24.04.2008 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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