Filmkritik zu 21
Lernen, Forschen, Arbeiten
So sieht das Leben von Ben Campbell aus. Er ist ein begabter Mathematik Student am renommierten M.I.T. Freizeit ist ihm fremd und eine Freundin hat er auch nicht. Seine zwei besten Freunde sind auch seine Partner bei einem Forschungsprojekt.Fünf kartenzählende Studenten und ihr Professor
Nachdem Ben dem Mathematik-Professor Mickey Rosa auffällt, versucht dieser ihn in seine kleine Black Jack Truppe zu rekrutieren. Diese hat ein System für Black Jack entwickelt, mit welchem sie die Gewinner in einem Casino in Las Vegas sind. Der erste Rekrutierungsversuch schlägt fehl, doch die nette Jill und benötigtes Geld bewegen Ben schließlich dazu sich doch der Truppe anzuschließen.Innerhalb weniger Tage lernt Ben das System, mit welchem die große Kohle zu machen ist. Man arbeitet mit mehreren Personen zusammen. Während der Späher immer die minimalen Einsätze am Tisch mitgeht, zählt er die Karten. Wird der Tisch heiß, wird einem weiteren Spieler ein Signal gegeben und der aktuelle Stand der Karten übermittelt. Dieser setzt nun viel Geld und gewinnt. Wird der Tisch kalt, verlässt der Spieler wieder den Tisch. Das System wird nur kurz umrissen aber nicht so deutlich dargestellt, als dass man nach dem Film genau weiß, wie es genau funktioniert hat. Der Regisseur beschränkt sich auf die charakterliche Entwicklung von Ben. In Las Vegas kannst du sein, wer du willst. Schnell macht sich eine Veränderung von Ben bemerkbar. Die Wochenenden in Vegas bleiben ein Geheimnis der Truppe und seine beiden Freunde werden vernachlässigt.
Probleme
Die gibt es schließlich intern unter den sechs Studenten wie auch mit dem Sicherheitspersonal eines Casinos. Die anderen Charaktere haben alle unterschiedliche Eigenheiten, manche mehr, manche weniger glaubhaft. Was immer wieder merkwürdig erscheint, ist die Offensichtlichkeit, mit der die Studenten in den Casinos zusammenarbeiten. Dazu kommt die schnelle Vertrautheit mit Angestellten, welche ebenso den Eindruck vermittelt, dass man sich nicht unbedingt größte Mühe gibt verdeckt zu bleiben.Fazit
Alles in Allem ist der Film gut gemacht und sehr unterhaltend, mehr aber auch nicht. Wem das ausreicht oder ein Faible für Casinos hat, sollte ihn sich ansehen.
malle Bilder © Sony
Cinefreaks Wertung:
Neuigkeiten zum Film
Fakten
| Originaltitel: | 21 |
| Land/Jahr: | USA 2008 |
| Genre: | Thriller, Drama |
| Regie: | Robert Luketic |
| Drehbuch: | Peter Steinfeld, Allan Loeb |
| Studio: | Sony |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 117 min. |
| Deutschlandstart: | 10.04.2008 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
Produkte
Schauspieler und Rollen
YouTube Videos zu 21
mehr













