Filmkritik zu Der unglaubliche Hulk
Dont mess with the Bruce
Vor 5 Jahren wurde der Wissenschaflter Bruce Banner in einem biochemischen Experiment der Army radioaktiv verstrahlt. Seitdem verwandelt er sich immer, wenn sein Puls über 200 steigt, in das grüne wütende Monster, was alles in seiner Umgebung kleinschlägt. General Ross will Banner ausschlachten um seine Kräfte für militärische Zwecke zu nutzen und eine chemische Waffe zu erzeugen. Banner flieht nach Brasilien wo er an Beruhigungsmethoden arbeitet und eine weitere Verwandlung für eine lange Zeit verhindern kann. Durch einen unglücklichen Zufall erfährt das Militär jedoch seinen Standort und seitdem geht die Jagd weiter. Bruce flieht zurück in die USA und nimmt mit seiner ehemaligen Kollegin Betty, Ross' Tochter, Kontakt auf um an der Heilung seines Zustandes weiterzuarbeiten. Da kommt der kampfbesessene Marine Emil Blonsky ins Spiel, der sich freiwillig ähnlichen Versuchen wie Bruce Banner aussetzt und zu dem noch zerstörungswütigeren Monster Abomination mutiert und New York zu zerstören droht.Hulk-Vergleich
Bereits 2003 wurde von Universal Pictures eine erste Hulk-Verfilmung über Ang Lee als Regisseur produziert. Trotz seines passablen Kinoerfolges (245 Millionen Einnahmen weltweit) setze das Studio keine Fortsetzung in Gang und somit fielen die Rechte in die Hände von Marvel, welches nochmals eine eigenständige Verfilmung in Gang setzte, diesmal aber mit Louis Leterrier (Transporter, Unleashed) als Regisseur und Edward Norton in der Hauptrolle.
Edwart Norton, obwohl als guter Charakterschauspieler bekannt, kann seiner Figur keine richtige Tiefe einhauchen, was zum größten Teil am Drehbuch liegt, da seine Angst vor seiner "dunklen Seite" zuviel Platz einnimmt und wenig Spielraum bietet.Das Intro vom neuen Hulk-Film ist schon bedeutend besser ausgefallen als bei Ang Lee's Version, kurz und knapp bekommt man in einer Art Rückblicke aus Bruce Banner's Sicht die Fakten vorgestellt. Nichtsdestotrotz ist die erste Hälfte des Films noch etwas schläfrig, bei der ersten Materialschlacht bleibt der Hulk im Dunkeln und danach bekommt man den Hulk nur noch 2 Mal in voller Action zu sehen, auch wenn sehr gut animiert und mit Wahnsinnseffekten. Vorsicht jedoch vor der FSK 12er Version, welche in vielen deutschen Kinos sein Unwesen treibt, denn dadurch werden essentielle Szenen barbarisch geschnitten, dass man nicht mehr weiß wo oben und unten ist.
Fazit
Zusammenfassend kann man sagen, dass "Der unglaubliche Hulk" zwar kein Meisterwerk ist und auch nicht ganz mit "Iron Man" mithalten kann, für Fans des Genres jedoch auf jeden Fall eine Bereicherung ist.
palle Bilder © Concorde
Cinefreaks Wertung:
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Fakten
| Originaltitel: | The incredible Hulk |
| Land/Jahr: | USA 2008 |
| Genre: | Fantasy, Action |
| Regie: | Louis Leterrier |
| Drehbuch: | Jack Kirby, Stan Lee, Edward Norton, Zak Penn |
| Studio: | Concorde |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 110 min. |
| Deutschlandstart: | 10.07.2008 |
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