Filmkritik zu Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3
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Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3
Der zum Fahrdienstleiter abkommandierte Walter Garber beherrscht seinen Job mit Liebe zum Detail. Doch die Bestechungsvorwürfe sollten nicht das Aufregendste in seinem Leben bleiben. An einem gewöhnlich scheinenden Tag bleibt plötzlich eine der New Yorker U-Bahnen grundlos stehen. Wie sich schnell herausstellt, wird diese von Geiselnehmern und Erpressern entführt. Diese verlangen 10 Millionen Dollar innerhalb einer Stunde. Doch das Geld soll nicht irgendjemand zur U-Bahn bringen, sondern Walter Garber persönlich.
Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123
Der Film "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" basiert auf dem Roman von John Godey und wurde bereits 1974 unter dem Titel "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123" verfilmt. Der Film stellt somit ein Remake dar, welches aber deutlich modernisiert wurde. So existieren Internet und Telefon, welche in dem Ganovenfilm 1974 durch die U-Bahn Fernsprecheinrichtungen dargestellt wurden. Viele der Gauner wirken unterschiedlich im Charakter und sind im "Remake" deutlich aggressiver. Die Neuverfilmung ist einem Thriller somit deutlich näher. Doch letztendlich handelt der Film von einer Entführung mit Lösegeldforderung. Falsch macht er dabei nichts, jedoch fehlt etwas. Etwas Neues.
Lieblingsschauspieler?
Tony Scott arbeitet hier erneut nach "Deja vu", "Mann unter Feuer" und "Crimson Tide" mit Denzel Washington. Weiterhin spielt John Travolta den Ganovenchef Ryder, der wohl als Initiator der Entführung gesehen werden kann. Die schauspielerische Leistung von Travolta und Washington sind dabei nicht übertrieben, und passen recht gut zum Thema. Jedoch sind das auch nicht die schwersten Rollen, die die beiden bisher spielen mussten. Im "Klassiker" spielte Walter Matthau die Starbesetzung und wurde auch eher weniger gefordert.
Scheinbare Projektionsfehler
Kritik erhält der Film auch in seinen Effekten. Vermutlich um das hektische New York besser darzustellen, zuckt das Bild häufig bei Zeitrafferszenen über die Leinwand. Dieser Effekt mag einigen Leuten gefallen. Aber so oft wie er im Film zu sehen ist, wirkt er eher als störend und man hat das Gefühl, der Projektor im Kino hat Probleme den Film auf die Leinwand zu werfen. Die Special Effekte halten sich im Rahmen und übertreiben dadurch nicht. Das bisschen Action was versucht wird aufzubauen, verklingt aber recht schnell wieder, durch den bereits beschriebenen "Wackel-Effekt".
Cast
| Lieutenant Zachary Garber | Denzel Washington |
| Ryder | John Travolta |
| Ramos | Luis Guzmán |
| Bashkim | Victor Gojcaj |
| Wallace | Gbenga Akinnagbe |
| Bürgermeister | James Gandolfini |
| Mr. Thomas | Jason Butler Harner |
| Polizeicaptain Hill | Brian Haley |
| Delgado | Ramon Rodriguez |
| Michaels | Michael Rispoli |
| Lasalle | John Benjamin Hickey |
| Regina | Tonye Patano |
| Cabbie | Adrian Martinez |
| George | Alex Kaluzhsky |
Eigenschaften
- geradlinig
- schwache Story
- gute Dialoge
- gute Schauspieler
Fazit
Ein Film der nichts verkehrt macht, aber dennoch nur im Mittelmaß landet. Fehlende Neuerungen sind der Hauptgrund für die Kritiken, und somit ist es fast ausreichend einen der beiden Filme gesehen zu haben.
wralle Bilder © Sony
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- Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 (1974)
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