Filmkritik zu Funny Games U.S.
Psychopathische Golfer
10 Jahre nach dem deutschen Film „Funny Games“ hat der gleiche Regisseur des Originals den Film noch einmal in den USA verfilmt, daher einfach das U.S. am Ende des Titels. Die Handlung gleicht sich fast bis ins kleinste Detail, wer also das Original schon gesehen hat muss sich die Prozedur nicht noch mal antun.Zur Handlung: Zwei junge Männer in weißen Sachen nehmen eine Familie in ihrem Ferienhaus auf Long Island gefangen und haben sichtlich Spaß daran sie zu demütigen und ihre grausamen Spielchen zu spielen. klick für SPOILER
Psycho
Obwohl in dem Film nicht übermäßig viel Blut gezeigt wird ist der Film brutaler als Hostel und Saw zusammen und erhält mit Recht keine Jugendfreigabe. Die psychische Gewalt ist dermaßen exzessiv, dass es auch hart gesottenen Thrillerfans an die Nieren geht. Wenn man sich auf den Film einlässt, und das ist dank der realistischen Atmosphäre leicht machbar, macht es gar keinen Spaß mehr ihn zu sehen. Man wünscht sich eigentlich nur noch das Ende herbei. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass der Film nicht gut wäre, ganz im Gegenteil. Der Regisseur versteht es, nur die depressivsten und dunkelsten Emotionen im Zuschauer zu wecken, so dass dieser sich auch nach dem Kinobesuch nicht so leicht vom Gezeigten los reißen kann.Fazit
Ein absolutes Muss für jeden, der:
- Das Original noch nicht kennt UND
- Psychisch belastbar ist UND
- Seinen Horizont erweitern will, denn der Film ist definitiv eine neue Erfahrung
dalle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Funny Games U.S. |
| Land/Jahr: | USA 2007 |
| Genre: | Drama, Thriller |
| Regie: | Michael Haneke |
| Drehbuch: | Michael Haneke |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 18 |
| Länge: | 112 min. |
| Deutschlandstart: | 29.05.2008 |
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