Filmkritik zu Love Vegas
Die Institution Ehe
Die Ehe ist ein Bund des Lebens, der wohl bedacht sein will. Ein Schritt, den man nur mit dem Menschen gemeinsam gehen sollte, mit dem man auch sein restliches Leben verbringen will. Love Vegas greift ein Thema auf, das aktueller denn je ist, in der heutigen, schnelllebigen Zeit, in der es immer häufiger und schneller zu Scheidungen kommt, als jemals zuvor.
Jack Fuller ist ein Lebemann und mit Herz und Seele Junggeselle. Harte Arbeit ist ihm ein Fremdwort, was der Grund dafür ist, dass ihn sein Vater aus der Firma wirft.
Joy ist ein Workaholic und Perfektionistin. Als Brokerin ist sie sehr erfolgreich und einen Verlobten hat sie auch an ihrer Seite. Dachte sie zumindest, bis sie eines Tages von ihm verlassen wird.
Beide, so unterschiedlich sie auch sein mögen, lernen sich kennen in Las Vegas, der Partystadt schlechthin, in der alles möglich scheint. So auch eine überstürzte Hochzeit über Nacht und anschließendem 3 Mio.$ Jackpot-Gewinn. Dass sie sich nicht ausstehen können und am liebsten so schnell wie möglich die Ehe annulieren lassen möchten, dürfte wohl klar sein. Da kommt ihnen jedoch Richter Whopper in die Quere. Dieser friert den Gewinn ein und verdonnert beide zu 6 Monaten Zwangsehe mit der Pflicht hart an ihrer Ehe arbeiten zu müssen.
Love Vegas ist eine durchschnittliche Komödie mit Hollywood Beaus Ashton Kutcher und Cameron Diaz. Die großen Lacher bleiben leider aus, es gibt aber viel Situationskomik, die größtenteils durch die innerehelichen Kämpfe zwischen Jack und Joy zustande kommen, die einem häufig zumindest ein Schmunzeln abjagen können. Beide Charaktere sind nicht sonderlich tiefgehend und in den ersten Minuten des Films schnell erzählt, durch die tollen Schauspieler bekommen sie aber noch eine besondere Note, die häufiger im Film sichtbar wird.
Die Freunde von Jack und Joy sind jedoch komplett misslungen und deplatziert. Völlig banale Charaktere, überhaupt nicht lustig, und nach kurzer Zeit sogar nervend.
Der Soundtrack ist ein guter Mix aus eingängigen Popsongs und bereits bekannten Filmthemes, der z.B. Emotionen sehr oft gut unterstreicht und auch in anderen Untermalungen seine Wirkung nicht verfehlt.
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Die Ehe ist ein Bund des Lebens, der wohl bedacht sein will. Ein Schritt, den man nur mit dem Menschen gemeinsam gehen sollte, mit dem man auch sein restliches Leben verbringen will. Love Vegas greift ein Thema auf, das aktueller denn je ist, in der heutigen, schnelllebigen Zeit, in der es immer häufiger und schneller zu Scheidungen kommt, als jemals zuvor.
Jack Fuller ist ein Lebemann und mit Herz und Seele Junggeselle. Harte Arbeit ist ihm ein Fremdwort, was der Grund dafür ist, dass ihn sein Vater aus der Firma wirft.
Joy ist ein Workaholic und Perfektionistin. Als Brokerin ist sie sehr erfolgreich und einen Verlobten hat sie auch an ihrer Seite. Dachte sie zumindest, bis sie eines Tages von ihm verlassen wird.
Beide, so unterschiedlich sie auch sein mögen, lernen sich kennen in Las Vegas, der Partystadt schlechthin, in der alles möglich scheint. So auch eine überstürzte Hochzeit über Nacht und anschließendem 3 Mio.$ Jackpot-Gewinn. Dass sie sich nicht ausstehen können und am liebsten so schnell wie möglich die Ehe annulieren lassen möchten, dürfte wohl klar sein. Da kommt ihnen jedoch Richter Whopper in die Quere. Dieser friert den Gewinn ein und verdonnert beide zu 6 Monaten Zwangsehe mit der Pflicht hart an ihrer Ehe arbeiten zu müssen.
Love Vegas ist eine durchschnittliche Komödie mit Hollywood Beaus Ashton Kutcher und Cameron Diaz. Die großen Lacher bleiben leider aus, es gibt aber viel Situationskomik, die größtenteils durch die innerehelichen Kämpfe zwischen Jack und Joy zustande kommen, die einem häufig zumindest ein Schmunzeln abjagen können. Beide Charaktere sind nicht sonderlich tiefgehend und in den ersten Minuten des Films schnell erzählt, durch die tollen Schauspieler bekommen sie aber noch eine besondere Note, die häufiger im Film sichtbar wird.
Die Freunde von Jack und Joy sind jedoch komplett misslungen und deplatziert. Völlig banale Charaktere, überhaupt nicht lustig, und nach kurzer Zeit sogar nervend.
Der Soundtrack ist ein guter Mix aus eingängigen Popsongs und bereits bekannten Filmthemes, der z.B. Emotionen sehr oft gut unterstreicht und auch in anderen Untermalungen seine Wirkung nicht verfehlt.
Fazit
Love Vegas ist eine moderne Screwball Komödie der Sex and the City Generation. Ein Film, der an vielen Stellen Unterhaltungsdefizite aufweist und deshalb nicht unbedingt hätte sein müssen.
walle Bilder © Fox
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | What happens in Vegas |
| Land/Jahr: | USA 2008 |
| Genre: | Komödie |
| Regie: | Tom Vaughan |
| Drehbuch: | Timothy Dowling, Dana Fox |
| Studio: | Fox |
| FSK: | ab 6 |
| Länge: | 99 min. |
| Deutschlandstart: | 08.05.2008 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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