Filmkritik zu Memento
Jeden Tag ein neues Abenteuer
Der Geschäftsmann Leonard Shelby leidet seit einem Unfall an einer schweren Krankheit. Sein Kurzzeitgedächtnis ist zerstört und er kann sich Dinge nicht länger als 5 Minuten merken. Doch er hat sich geschworen, Rache an demjenigen zu nehmen, der seine Frau vergewaltigt und ermordert hat. Mit seinem Zustand ist das ein schwieriges Unterfangen, doch mit Disziplin und Routine bekommt er sein Leben unter Kontrolle und Bilder und Tatoos auf seinem ganzen Körper helfen ihm dabei, seine Rache zu nehmen.
Reise in die Vergangenheit
Das eigentliche Besondere an dem Film ist, dass alles Szenenweise rückwärts erzählt wird. Der Anfang des Films ist in der Handlung das Ende und das Ende des Films ist der Anfang. Mithilfe seiner Notizen und Bilder macht sich Leonard Richtlinien, an die er sich hält, sobald er es wieder vergessen hat, worum es ging. So baut sich das Puzzle Stück für Stück zusammen und der Zuschauer beginnt langsam zu verstehen. Doch solange Leonard im Dunkeln tappt, ist auch der Zuschauer unwissend, denn es wird über die anderen Charakter immer nur so viel gesagt, wieviel Leonard braucht, um sich zu orientieren und so bleibt auch dem Zuschauer die wahre Intention verborgen.
Was würde man tun, wenn man selbst an dieser Krankheit leiden würde? Würde man es überhaupt bemerken, dass man alles vergisst? Dieses Thema hat der Regisseur und Drehbuchautor Christopher Nolan fast perfekt erörtert. Jeden Morgen muss man erst lernen wo man sich befindet, was man jetzt tun will oder was man gerade getan hat.
Das Ende des Films jedoch klärt alles auf und gibt dem Zuschauer einen richtigen Einblick darin, was die anderen Charaktere wirklich für eine Rolle spielen und das nichts ist, wie es scheint.
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Der Geschäftsmann Leonard Shelby leidet seit einem Unfall an einer schweren Krankheit. Sein Kurzzeitgedächtnis ist zerstört und er kann sich Dinge nicht länger als 5 Minuten merken. Doch er hat sich geschworen, Rache an demjenigen zu nehmen, der seine Frau vergewaltigt und ermordert hat. Mit seinem Zustand ist das ein schwieriges Unterfangen, doch mit Disziplin und Routine bekommt er sein Leben unter Kontrolle und Bilder und Tatoos auf seinem ganzen Körper helfen ihm dabei, seine Rache zu nehmen.
Reise in die Vergangenheit
Das eigentliche Besondere an dem Film ist, dass alles Szenenweise rückwärts erzählt wird. Der Anfang des Films ist in der Handlung das Ende und das Ende des Films ist der Anfang. Mithilfe seiner Notizen und Bilder macht sich Leonard Richtlinien, an die er sich hält, sobald er es wieder vergessen hat, worum es ging. So baut sich das Puzzle Stück für Stück zusammen und der Zuschauer beginnt langsam zu verstehen. Doch solange Leonard im Dunkeln tappt, ist auch der Zuschauer unwissend, denn es wird über die anderen Charakter immer nur so viel gesagt, wieviel Leonard braucht, um sich zu orientieren und so bleibt auch dem Zuschauer die wahre Intention verborgen.
Was würde man tun, wenn man selbst an dieser Krankheit leiden würde? Würde man es überhaupt bemerken, dass man alles vergisst? Dieses Thema hat der Regisseur und Drehbuchautor Christopher Nolan fast perfekt erörtert. Jeden Morgen muss man erst lernen wo man sich befindet, was man jetzt tun will oder was man gerade getan hat.
Das Ende des Films jedoch klärt alles auf und gibt dem Zuschauer einen richtigen Einblick darin, was die anderen Charaktere wirklich für eine Rolle spielen und das nichts ist, wie es scheint.
Fazit
Ein sehr spannender Thriller, der ein sehr interessantes und innovatives Thema betrifft und den Zuschauer wirklich fordert. Sehr zu empfehlen!
palle Bilder © Helkon
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Memento |
| Land/Jahr: | USA 2000 |
| Genre: | Thriller |
| Regie: | Christopher Nolan |
| Drehbuch: | Christopher Nolan |
| Musik: | David Julyan |
| Studio: | Helkon |
| FSK: | ab 16 |
| Länge: | 113 min. |
| Awards/Preise: | 2002 AFI Drehbuchautor des Jahres |
| Deutschlandstart: | 13.12.2001 |
| Internetseiten: | |
| Script zum Film: |
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