Filmkritik zu Reise zum Mittelpunkt der Erde
Reise zum Mittelpunkt der Erde
Der Wissenschaftler Trevor Anderson (gespielt von Brendan Fraser) liebt seine Arbeit und ist fast besessen von dem Gedanken dass das Zentrum der Erde noch erforscht werden könnte, weil es womöglich hohl sei. Sein Bruder ist vor Jahren auf eine Expedition gegangen und seit dem verschollen, nun nimmt er mit seinem Neffen selbst die Karte in die Hand und sucht den Mittelpunkt der Welt.Innovationsarm
Der Film richtet sich im Kern nach der Novelle von Jules Verne aus dem Jahre 1864 doch ist es bei weitem nicht die erste Verfilmung, nur die mit den technisch besten Mitteln um die Bilder aus dem Roman plastischer wirken zu lassen. Aufbau des Films ist recht geradlinig und auch die Charaktere sind erschreckend stereotyp. Interessante Dialoge findet man fast gar nicht, dafür gibt es eine Menge Actionszenen, wie die Fahrt mit einem alten Minenwagen, die zum Teil stark an Indiana Jones erinnern.Optik
Das Zentrum der Erde wird mit vielen Details dargestellt und ist sicher in keiner bisherigen Verfilmung so genau gezeigt worden, leider wird man dennoch in vielen Stellen den Eindruck nicht los, dass alles im Studio gedreht wurde und jeden Augenblick die Pappwand zusammenfällt.Fazit
Brendan Fraser bleibt seinem Abenteuerfilmgenre treu und verschenkt sein enormes Talent an dieses B-Klasse Remake. Für Kinder bis 12 ist der Streifen noch aktzeptabel, sonst sollte man dem Film jedoch fern bleiben.
dalle Bilder © Warner
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Journey To The Center Of The Earth |
| Land/Jahr: | USA 2008 |
| Genre: | Fantasy, Abenteuer, Action |
| Regie: | Eric Brevig |
| Drehbuch: | Michael D. Weiss, Jennifer Flackett, Mark Levin, Jules Verne |
| Studio: | Warner |
| FSK: | ab 12 |
| Länge: | 92 min. |
| Deutschlandstart: | 05.03.2009 |
| Internetseiten: | |
| Trailer(High/Low): | / |
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