Filmkritik zu The Warlords
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Brüder bis in den Tod
"The Warlords" ist ein Film welcher auf Tatsachen aus dem 19. Jahrhundert in China beruht. Die Aufstände der Taipin-Rebellen gegen die herrschende Qing Dynastie fordert über viele Jahre hinweg blutige Kriege und mehrere Millionen Todesopfer. Inmitten dieses Krieges befindet sich General Pang Qing-Yun des Kaiserreiches, welcher eine Schlacht nur überlebte, indem er sich tagelang unter einem Haufen toter Soldaten versteckte. Halb verhungert schleppt er sich vom Schlachtfeld in das nächstgelegene Dorf und will ein neues Leben beginnen. Zuflucht findet er zunächst bei einer Fremden, die aber auch bald wieder verschwunden ist.Auf der Suche nach Nahrung schließt er sich unentschlossen dem Banditen Jiang Wu-Jang an und folgt ihm zum Stützpunkt. Dort lernt er den Anführer, Zhao Er-Hu, kennen und erfährt, dass die Fremde der vergangenen Nacht dessen Ehefrau ist. Tage vergehen und obwohl zuerst unerwünscht, erarbeitet sich Pang bei den Banditen durch seine militärische Erfahrung Respekt. Die Banditen erbeuten nur, um ihre Familien zu ernähren und um zu überleben, doch die Zeiten sind hart und so schließen Pang, Er-Hu und Wu-Jang einen Blutschwur und schwören, sich in guten wie auch in schlechten Zeiten immer beizustehen. Aufgrund der Umstände kann Pang seine Blutsbrüder davon überzeugen, sich der Qing-Armee anzuschließen, da es Sold und Nahrung mit sich bringen würde. Durch ihr militärisches Geschick und Mut gewinnen die Brüder selbst aussichtslose Schlachten und somit Ansehen und Macht. Doch der Kriegsrat beim kaiserlichen Hof hat andere Ziele im Sinn und Pangs Entscheidungen treiben bald auch einen Keil zwischen seine Brüder.
Schlachten
So ziemlich alles, was in China Rang und Namen hat, wirkte an "The Warlords" mit. Regisseur Peter Chan wollte keinen poetischen Fantasy-Film wie "House of flying daggers" oder "Hero" mit bunten Farben und gefühlvollen Melodien produzieren. "The Warlords" ist ursprünglich als Remake des 1973 erschienenen "Blood Brothers" gedacht, doch umbenannt worden, zurecht. Es geht, grob gesagt, um Krieg. Brutale Schlachten, herumfliegende Gliedmaßen, blutüberströmte Böden und dreckige Kleider. Doch auch Freundschaft, Vertrauen sowie Verrat spielt eine große Rolle.
Dies lenkt aber nicht davon ab, dass die gezeigten Schlachten nicht so mitreißen wie etwa in "Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs" oder "Braveheart", denn auch wenn die Meßlatte hoch angesetzt ist: Dies ist der Maßstab, an denen sich Filme mit Schlachten messen müssen. Ebenso hätte man die Liebesbeziehung mit der Fremden Lian, welche später zu seiner Geliebten wird, auch weglassen können, denn sie spielt keine entscheidende Rolle für die Haupthandlung und nimmt ein unglaubwürdiges Ende.Cast
| General Ma Xinyi | Jet Li |
| Cao Er-Hu | Andy Lau |
| Zhang Wen-Xiang | Takeshi Kaneshiro |
| Lian | Jinglei Xu |
Eigenschaften
- emotional
- gute Kosmetik und Kostüme
- brutal
- gute Schauspieler
Fazit
"The Warlords" ist ein guter Film, der in Asien schon sehr erfolgreich war und aufgrund seiner Größe und Schauspieler viele HongKong Film Awards inklusive Bester Film und Beste Regie gewann. Doch wie viele Werke aus Asien trifft die asiatische Mentalität bei Europäern teilweise auf Unverständnis.
palle Bilder © KSM
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Wertung
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