Filmkritik zu Spiderman
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Vom Loser zum Superheld
Peter Parker, am Ende des Highschool-Abschlusses stehend, wohnt
zuhause bei seiner liebenden Tante und Onkel. Dass er in der Schule
ein Genie ist, hilft ihm allerdings nicht sonderlich dabei, seine
lang angebetete Nachbarin Mary Jane Watson für sich zu gewinnen.Als ihn eines Tages bei einem Schulausflug in einem hochtechnisierten Labor eine entlaufene Spinne beißt, wirkt sich dieser Biss auf seine Körperstruktur aus. Er bekommt Fähigkeiten, die weit über dem eines normalen Menschen liegen. Von übermenschlicher Kraft, über Netze spinnen bis zu einer Art "Vorausahnung" ist alles dabei. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für Peter. Er wird zu Spider-Man.
Zur gleichen Zeit droht dem mächtigen Unternehmen Oscorp, das für das Militär verschiedene Aparaturen und Präparate entwickelt, der Geldhahn abgedreht zu werden, wenn nicht eine bestimmte Substanz, die als Leistungsverstärker für Soldaten ihren Einsatz finden soll, bald gebrauchsfertig ist. Daraufhin wendet Norman Osborn, der Gründer der Firma, das Mittel auf sich selbst an, und wird zum "grünen Kobold", ein wilder und unberechenbarer Wahnsinniger.
Die Story, die der Film zu bieten hat, ist allerdings noch ein wenig tiefgreifender als hier gerade zusammengefasst. Nicht nur, dass zwischen Peter und seinem Freund Harry Osborn eine Feindschaft entsteht, da Harrys Vater (der grüne Kobold) der Gegner von Spider-Man ist. Sondern auch Spidermans eigene Schuld an dem Tod seines Onkels, aus Schadenfreude und Rache schaffen tiefgreifendere Charaktereigenschaften, die dem Film nur zugute kommen.
Charaktere & Schauspieler
Spider-Man ist einer der beliebtesten und bekanntesten Comichelden.
Klar, dass er als einer der ersten eine Realverfilmung bekommen hat,
die wirklich gelungen ist, und mit den Grundstein für Fortsetzungen,
sowie weitere Verfilmungen anderer Comichelden gelegt hat.
Die Rolle des Spider-Man hat Tobey Maguire sehr gut verkörpert.
Vom tollpatschigen, schlaksigen Loser hin zum coolen Retter in der Not reichen Maguires Facetten. Sehr passend besetzt.
Die zwiegespaltene Persönlichkeit von Norman Osborn, die durch das Selbstexperiment zustande kam, wird von Willem Dafoe sehr gut herübergebracht. Die böse seiner zwei schizophrenen Seiten nimmt bald überhand und er wird komplett zum rachelüsternen, hinterhältigen Kobold. Ohnehin ist Willem Dafoe meiner Meinung nach geradezu prädestiniert den grünen Kobold zu spielen.
J. K. Simmons als der selbstverliebte, knausrige, ungehobelte Chef des Daily Bugle ist nebenbei super lustig in seiner Rolle und echt einzigartig.
Cast
| Spider-Man, Peter Parker | Tobey Maguire |
| Grüner Kobold, Norman Osborn | Willem Dafoe |
| Mary Jane Watson | Kirsten Dunst |
| Harry Osborn | James Franco |
| Tante May | Rosemary Harris |
| Ben Parker | Cliff Robertson |
| Daily Bugle Chef | J.K. Simmons |
| Carjacker | Michael Papajohn |
| Flash Thompson | Joe Manganiello |
| Bone Saw McGraw | Randy Savage |
| Ringkampf Ansager | Bruce Campbell |
| General Slocum | Stanley Anderson |
| Maximilian Fargas | Gerry Becker |
Eigenschaften
- innovativ
- vorhersehbar
- gute story
- gute Dialoge
- gute Schauspieler
Fazit
Spiderman ist eine actionreiche, teils lustige und romantische, aber dennoch spannende Verfilmung des beliebten Krabbelhelden. Gute schauspielerische Leistung sowie recht gute CGI Effekte geben dem Film ein must-have-seen Prädikat.
walle Bilder © Columbia TriStar
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Wertung
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Zitate
"Willst du nicht 'n kleinen Bissen?" - "Nein danke, hatte ich schon."
"Du bist größer als du aussiehst." - "Ich geh' geduckt." - "Musst du nicht."
"Peter du bist jetzt in dem Alter, wo sich für einen Mann entscheidet, was für ein Mann er für den Rest seines Lebens sein wird. Pass' auf, in wen du dich verwandelst. Dieser Typ Flash Thompson, er hat sicher verdient, dass du ihn verprügelt hast. Aber nur, weil du ihn verprügeln kannst, gibt dir das noch lange nicht das Recht dazu. Vergiss niemals: Aus großer Kraft, folgt große Verantwortung."
"Wir sind gar nicht so verschieden." - "Ich bin nicht wie sie. Sie sind ein Mörder." - "Tja. Ich hab' mir meinen Weg ausgesucht, du hast den des Helden eingeschlagen. Und sie fanden dich eine Zeit lang lustig, die Bewohner dieser Stadt. Aber das eine, das sie mehr lieben als einen Helden, ist ein Held der scheitert, stolpert, stirbt. Trotz allem, was du für sie getan hast, irgendwann hassen sie dich doch. Wozu also die Mühe." - "Weil es richtig ist."
"Der listige Krieger attackiert weder Körper, noch Geist. Das Herz! Zuerst greifen wir sein Herz an."
"Kann ich irgendwas für dich tun?" - "Du tust schon so viel; das College, dein Job, die viele Zeit mit mir. Du bist nicht Superman, weißt du."
"Spiderman! Jetzt siehst du, warum nur Narren Helden sind. Weil man nie weiß, wann ein Wahnsinniger einen vor eine sadistische Wahl stellt. Lass die Frau sterben, die du liebst. Oder weine den kleinen Kindern nach. Entscheide dich Spiderman und erfahre, wie man es einem Helden dankt."
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