Filmkritik zu Bedingungslos
Verführung einer Blinden
Jonas lebt in Kopenhagen, hat eine Frau, zwei Kinder und einen Job als Fotograf für die Kriminalabteilung der Polizei. Gerade glücklich ist er mit diesem Zustand nicht und als er eines Tages Mitverursacher eines Unfalls ist und sich in die dadurch ins Koma gefallene Julia verliebt, ändert sich sein Leben gänzlich. Eigentlich wollte er Julia im Krankenhaus nur besuchen, um zu sehen wie es ihr geht, aber Julias Familie ist auch da und schon sprechen sie Jonas mit "Sebastian" an, dem Namen von Julias Freund, den sie noch nie gesehen haben. Um nicht allen gleich auf den Schlips zu treten widerspricht Jonas nicht und muss von nun an die Rolle des Sebastian spielen.Genre
Dänische Filme sind bekannt durch ihren schwarzen Humor und obwohl "Bedingungslos" keine Komödie ist, blitzt er auch hier an vielen Stellen durch. Überhaupt lässt sich der Film schwerlich in nur eine Genreschublade stecken, da er Elemente eines Dramas, einer Romanze und eines Thrillers vereint.Ablauf
Anfangs hat der Film noch seine Längen und man fragt sich, wann die eigentliche Handlung beginnt, doch nur durch die langsame Vorstellung aller Hauptcharaktere ergibt sich dann letztendlich auch die Spannung und das Drama.Fazit
Alles in allem ist "Bedingungslos" ein gelungener Film, der eine, wenn auch nicht innovative so doch interessante, Geschichte erzählt.
dalle Bilder © MFA
Cinefreaks Wertung:
Fakten
| Originaltitel: | Kærlighed på film |
| Land/Jahr: | Dänemark 2007 |
| Genre: | Drama, Thriller, Romantik |
| Regie: | Ole Bornedal |
| Drehbuch: | Ole Bornedal |
| Musik: | Joachim Holbek |
| Studio: | MFA |
| Länge: | 99 min. |
| Deutschlandstart: | 09.04.2009 |
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