Filmkritik zu Batman Begins
|
|
Wie die Fledermaus das Fliegen lernte
Im neuen Batman Film geht es darum, wie alles um den mysteriösen Fledermausmann herum begann, er spielt also zeitlich vor den bisher gedrehten Teilen. Die ersten 20 Minuten des Films sind mäßig unterhaltend, dienen aber dazu, verschiedene Stationen von Bruce Waynes Kindheit und seine Eltern zu beleuchten, die große Auswirkung auf sein gesamtes Leben haben werden. Auch der dramatische Punkt in Bruces Leben, als seine Eltern von einem verwirrten Mann ausgeraubt und erschossen werden, wird in diesem einleitenden Part gezeigt.
Bruce Wayne ist zurück in Gotham City und fasst sich das Ziel Verbrecher, wie diesen, der seine Eltern ermordet hat, zu bekämpfen. In diesem fiktiven Großstadtmoloch treiben sich haufenweise dunkle Gestalten herum, Korruption ist an der Tagesordnung, Drogen werden geschmuggelt und die Justiz gekauft - kurz es ist eine vom Verbrechen regierte Stadt.
Bruce beginnt nun sich systematisch als Batman in die Strukturen der Kriminalität einzuschleusen, um sie von innen heraus zu zerschlagen...
Der Charakter einer Fledermaus
Im "ersten" Teil wurde nun ganz besonders viel Wert auf die charakterliche Entwicklung des Antihelden gelegt und das ist auch durchaus gelungen. Vor allem in den Rückblenden zu Bruces Kindheit werden seine tiefsten Ängste vermittelt, die sich im weiteren Verlauf als nützlich erweisen werden. Bei der Anhörung des Mörders seiner Eltern ist er kurz davor den Angeklagten zu erschießen, so tief ist sein moralisches Gewissen und sein Glaube an die gerechte Justiz verkommen, dann wiederum besinnt er sich und beschließt neue Wege zu gehen. Der Prozess der Entwicklung seiner Psyche, der Überwindung seiner Ängste und der Stärkung seiner Fähigkeiten kommt gut herüber und das ist auch zu einem großen Teil den schauspielerischen Fähigkeiten von Christian Bale zu verdanken.

Effekte und Gadgets
Klar, dass ein Actionfilm nicht ohne CGI-Effekte auskommt und in Batman Begins wurden diese sehr gut in den Film integriert und wirken nicht wie im Nachhinein aufgesetzt. Viel cooler aber noch als die Grafikpracht, sind die zahlreichen Gadgets von Batman. Vom Fledermauskostüm über Ultraleichtfliegermaterial im Mantel bis hin zum protzigen Batmobil, kann sich das, was die Requisitenbauer erschaffen haben, sehen lassen. Übrigens durfte Christian Bale das Batmobil selber gar nicht fahren, und nach eigenen Aussagen, sei er auch ganz froh darüber gewesen, anscheinend ist die Steuerung eines solchen Batpanzers doch etwas schwieriger, als es im Film scheint.
Auch zur Hintergrundmusik, die aus den Federn von Hans Zimmer und James Newton Howard stammt, kann ich noch ein positives Wort verlieren. Oft unscheinbar gibt der Soundtrack an den richtigen Stellen Impulse und untermalt mal kraftvoll mal ruhig die emotionale Stimmung im Film.
Schwachstellen
Neben vielen unrealistischen Stellen, die ein Actionfilm sowieso mitbringt, sind es wieder die vor Kitsch triefenden Dialoge, die sich durch den ganzen Film bahnen. Mindestens drei stehende Reden gibt es, die man als Zuschauer spätestens nach dem zweiten Mal synchron mitsprechen kann.
Desweiteren kommt wieder klar der zu starke Kompromiss zwischen den Zielgruppen zu tragen: Einerseits ist es ein Film für Kenner und Liebhaber der bekannten Batmanteile zum anderen muss auch "Neupuplikum" angesprochen werden. Dieser Kompromiss lässt einige Sätze entstehen, die für den versierten Zuschauer lächerlich und überflüssig klingen, aber eben eine Hilfestellung für den Gelegenheitsgucker bieten.

d
Im neuen Batman Film geht es darum, wie alles um den mysteriösen Fledermausmann herum begann, er spielt also zeitlich vor den bisher gedrehten Teilen. Die ersten 20 Minuten des Films sind mäßig unterhaltend, dienen aber dazu, verschiedene Stationen von Bruce Waynes Kindheit und seine Eltern zu beleuchten, die große Auswirkung auf sein gesamtes Leben haben werden. Auch der dramatische Punkt in Bruces Leben, als seine Eltern von einem verwirrten Mann ausgeraubt und erschossen werden, wird in diesem einleitenden Part gezeigt.
Bruce Wayne ist zurück in Gotham City und fasst sich das Ziel Verbrecher, wie diesen, der seine Eltern ermordet hat, zu bekämpfen. In diesem fiktiven Großstadtmoloch treiben sich haufenweise dunkle Gestalten herum, Korruption ist an der Tagesordnung, Drogen werden geschmuggelt und die Justiz gekauft - kurz es ist eine vom Verbrechen regierte Stadt.
Bruce beginnt nun sich systematisch als Batman in die Strukturen der Kriminalität einzuschleusen, um sie von innen heraus zu zerschlagen...
Der Charakter einer Fledermaus
Im "ersten" Teil wurde nun ganz besonders viel Wert auf die charakterliche Entwicklung des Antihelden gelegt und das ist auch durchaus gelungen. Vor allem in den Rückblenden zu Bruces Kindheit werden seine tiefsten Ängste vermittelt, die sich im weiteren Verlauf als nützlich erweisen werden. Bei der Anhörung des Mörders seiner Eltern ist er kurz davor den Angeklagten zu erschießen, so tief ist sein moralisches Gewissen und sein Glaube an die gerechte Justiz verkommen, dann wiederum besinnt er sich und beschließt neue Wege zu gehen. Der Prozess der Entwicklung seiner Psyche, der Überwindung seiner Ängste und der Stärkung seiner Fähigkeiten kommt gut herüber und das ist auch zu einem großen Teil den schauspielerischen Fähigkeiten von Christian Bale zu verdanken.

Effekte und Gadgets
Klar, dass ein Actionfilm nicht ohne CGI-Effekte auskommt und in Batman Begins wurden diese sehr gut in den Film integriert und wirken nicht wie im Nachhinein aufgesetzt. Viel cooler aber noch als die Grafikpracht, sind die zahlreichen Gadgets von Batman. Vom Fledermauskostüm über Ultraleichtfliegermaterial im Mantel bis hin zum protzigen Batmobil, kann sich das, was die Requisitenbauer erschaffen haben, sehen lassen. Übrigens durfte Christian Bale das Batmobil selber gar nicht fahren, und nach eigenen Aussagen, sei er auch ganz froh darüber gewesen, anscheinend ist die Steuerung eines solchen Batpanzers doch etwas schwieriger, als es im Film scheint.
Auch zur Hintergrundmusik, die aus den Federn von Hans Zimmer und James Newton Howard stammt, kann ich noch ein positives Wort verlieren. Oft unscheinbar gibt der Soundtrack an den richtigen Stellen Impulse und untermalt mal kraftvoll mal ruhig die emotionale Stimmung im Film.
Schwachstellen
Neben vielen unrealistischen Stellen, die ein Actionfilm sowieso mitbringt, sind es wieder die vor Kitsch triefenden Dialoge, die sich durch den ganzen Film bahnen. Mindestens drei stehende Reden gibt es, die man als Zuschauer spätestens nach dem zweiten Mal synchron mitsprechen kann.
Desweiteren kommt wieder klar der zu starke Kompromiss zwischen den Zielgruppen zu tragen: Einerseits ist es ein Film für Kenner und Liebhaber der bekannten Batmanteile zum anderen muss auch "Neupuplikum" angesprochen werden. Dieser Kompromiss lässt einige Sätze entstehen, die für den versierten Zuschauer lächerlich und überflüssig klingen, aber eben eine Hilfestellung für den Gelegenheitsgucker bieten.

Cast
| Bruce Wayne, Batman | Christian Bale |
| Alfred | Sir Michael Caine |
| Henri Ducard | Liam Neeson |
| Rachel Dawes | Katie Holmes |
| Jim Gordon | Gary Oldman |
Fazit
Trotz einiger Schwachstellen ist Batman Begins ein empfehlenswerter Kinofilm der auf jeden Fall Unterhaltung anbieten kann. Kenner der anderen Batmanteile werden sich diesem Film ohnehin nicht entgehen lassen können, da es die beste Verfilmung der Fledermaus ist, die bisher über die Kinoleinwand geflattert ist.
dalle Bilder © Warner
|
Wertung
|
Shop
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Weitere Informationen zum Film und Kritik
Verwandte News
Ähnliche Filme
DVD leihen
Drehorte
Links
Verbindungen Suchen
Verbindungsgraph




























