| Fazit: | Hellboy ist kein Held, sondern ein Anti-Held. Sein Aussehen lässt die Menschen vor Furcht schlottern und so muss er sich immer hinter den schützenden Mauern des FBIs verstecken, obwohl er den Menschen immer wieder das Leben rettet.
Er hat auch mehrere Seiten, die im Film gezeigt werden. Zum einen kann er brutal und ein "Hau drauf" Typ sein, auf der anderen Seite hat er auch starke Gefühle. Zum Beispiel für Elizabeth Sherman. Sie hat starke pyrotechnische Fähigkeiten, die sie aber nicht voll unter Kontrolle hat und immer dann ausbrechen, wenn sie wütend oder verängstigt ist.
Hellboy ist eine Comicverfilmung. Davon gab es in der letzten Zeit einige! Es gibt kaum einen Comic-Helden, der noch nicht verfilmt worden ist.
Hellboy ist ein actiongeladener Film, dessen Effekte für die heutige Zeit aber leider schon etwas verstaubt sind, z.B. sieht man in einer Nahaufnahme eines Höllenhunds genau, dass es sich nur um eine Requisite handelt. Da hätte man sich etwas mehr Mühe geben können. Aber nichtsdestotrotz ist Hellboy ein guter Film, welche für Unterhaltung sorgt. Durch die viele Action kommt nie Langeweile auf und auch die richte Atmosphäre ist vorhanden.
Die Story ist nicht schlecht und auch der Held hat eine tiefgründige charakterliche Entwicklung, welche man zu sehen bekommt. Nebenbei noch ein kleine Liebesstory, welche aber zum Glück so klein gehalten ist, dass sie nicht stört. Die Monster und besonders General Kroenen haben eine gute Grundlage, hätten aber etwas besser umgesetzt werden können. |